Lachs-Tatar, ein Rezept für laue Sommertage
Mir ist durch ein Gespräch mit Gucky aufgefallen, dass ich schon lange kein Rezept mehr hier veröffentlicht habe. Das kann und soll sich natürlich ändern, weswegen ich hiermit den ersten Schritt zur Besserung mache, indem ich mal wieder ein einfaches, schnelles Rezept veröffentlichen möchte.
Es handelt sich um ein Rezept, welches der aktuellen Sommerzeit angepasst ist, welches also leicht “rutscht”, nicht schwer im Magen liegt und kühl zu genießen ist. Wem hier vorschnell nur Salat einfällt, den kann ich sogleich eines besseren belehren.
Vielmehr möchte ich euch nämlich zeigen, wie man mit wenig Aufwand ganz schnell einen wunderbar erfrischenden Lachs-Tatar zubereiten kann.
Zutaten
400-500g Räucherlachs (gibt es abgepackt in der Wurstabteilung / Kühlregal der Supermärkte)
300g Rahm (entspricht 2 Standard-Bechern á 150g)
1 Zwiebel
Petersilie oder Dill oder Schnittlauch
Zitronensaft
Salz und Pfeffer
Zubereitung
Die Zwiebel wird grob zerkleinert. Der Räucherlachs ggf. in kleine Stücke gezupft. Zwiebel und Lachs kommen in die Küchenmaschine und werden dort -am besten mit einem Schuss Öl- so lange zerkleinert, bis eine Masse ohne größere Stückchen entsteht.
Wer keine Küchenmaschine hat oder nutzen will, kann die Zwiebel und den Lachs auch mit dem Messer kleinhacken, muss dies dann aber auch sehr gründlich machen und sowohl Zwiebeln als auch Lachs so fein hacken, dass eine fast sämige Masse entsteht… halt so, wie in der Küchenmaschine.
Dann gibt man die Masse zusammen mit dem Rahm in eine Schüssel und vermengt alles gründlich zusammen mit einem Spritzer Zitrone. Mit ganz wenig Salz (da der Lachs meist schon salzig genug ist) und viel Pfeffer abschmecken. Je nach Geschmack noch ein bisschen Petersilie, Dill oder Schnittlauch hacken und dazugeben.
Am besten ist es, die Masse dann für ein paar Stunden in den Kühlschrank zu stellen, wo sie nochmal ordentlich durchziehen kann.
Der Lachs-Tatar eignet sich sowohl auf Brötchen, ebenfalls als Dipp oder sehr gut auch als Belag für Cracker.
Auf Brötchen sieht das Ergebnis dann ungefähr so aus:

Zugegeben, an der Präsentation muss ich noch arbeiten, am Geschmack aber nicht
Wie gesagt, für Sommertage ein ideales Gericht, dass nicht schwer im Magen liegt, dennoch satt macht und schnell und einfach zubereitet ist.
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Ich will es! Jetzt! Meine Güte sieht das lecker aus! Mal sehen, was wir so im Kühlschank haben
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Also ich kann Saschas Rezepte nur empfehlen! Sie sind leicht nachzumachen und schmecken total gut!!! Auch dieses werde ich mal testen!
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@Chaosmacherin
Und, was hattest du Leckeres im Kühlschrank?
Solche Worte hört man als Mann natürlich immer gerne, auch wenn es hier “nur” um Lachs-Tatar ging^^ Immerhin scheine ich da deinen Geschmack ja voll getroffen zu haben
@Janina
Danke für das Lob. Bald werden hier noch weitere folgen.
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Hört sich verdammt lecker an. Und mit ein wenig kleingehacktem Lachs als Farbtupfer obendrauf, kann man glaube ich auch die Präsentation noch ein wenig verbessern.
Gruß
Fulano
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Ich werds gleich nächste Woche mal ausprobieren. Ich liebe Lachs und als Brotaufstrich, Dipp oder was auch immer sicherlich genial! Klingt supi, danke!
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@Fulano
Klasse Idee, damit könnte man farblich tatsächlich noch ein paar zusätzliche Farb-Akzente setzen. Also nächstes mal doch ein wenig Lachs zur Seite legen^^
@Sonja
Freut mich, dass es dir gefällt. Wie gesagt, schmeckt besonders gut, wenn es ein paar Stündchen im Kühlschrank gezogen ist. Dann auf frisch (auf-)gebackenen Brot oder Brötchen – perfekt für einen Sommerabend auf dem Balkon oder der Terrasse, optional noch mit einem leckeren Glas Wein dazu *hmmmmm*
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Du bist Tausendsassa bzw. Tausendsascha. Meine Lachsbrötchen bestehen immer aus roteingefärbten Lachsersatz aus der Dose
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@Bruder Grimm
Aber immerhin kannst du dann behaupten, dass die selbstgemacht sind… schließlich hast du die Dose ja selbst aufgemacht
Nein, aber probier doch ruhig mal eins der Rezepte hier aus. Ich achte für gewöhnlich darauf, dass die wirklich schnell und vor allem einfach zu machen sind. Denn glaub mir, ich bin auch kein Sterne-Koch.
Übrigens: dein einleitendes Wortspiel gefällt mir
bisherige Kommentare: 24
Kommt wohl in dieser Woche auch auf meinen Speiseplan und wehe das schmeckt nicht
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Hm klingt sehr lecker. Ich bin sowiso ein Lachsfan.
Und schon notiert
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@MacSchlumpf
Keine Sorge, wenn du Lachs magst, wird dir das sicherlich schmecken – ansonsten liegt es natürlich nie am Rezept, sondern immer am Koch
@Arven
Dann wünsche ich auch dir viel Spaß beim Nachkochen
bisherige Kommentare: 1
Was auch voll lecker ist: Nudeln mit Blattspinat-Gorgonzola-Soße und gebratenem Lachs! Lecker!
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@Lilly
Stimmt, etwas ähnliches habe ich auch mal gemacht, jedoch mit leicht abgewandelten Zutaten… kann ich mir direkt mal notieren, dass ich das hier auch mal vorstellen kann
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wow das klingt ja mal so richtig lecker!! wird sofort gebookmarkt!