Das Kind in Dir – Thema: Gesellschaftsspiele

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Das Kind in dir

Mit der diesmaligen Folge seiner Aktion „Das Kind in dir“ macht Heuni das Dutzend komplett. Wer die Aktion noch nicht kennt: in unregelmäßigen Abständen gibt Heuni auf seinem Blog ein Thema vor und die Blogger, die teilnehmen möchten, können dann einen Eintrag dazu verfassen, was sie mit dem Thema im Bezug auf ihre Kindheit in Verbindung bringen. Auf diese Weise reflektiert man über beinahe vergessene, eigene Kindheitserinnerungen und lernt die anderen Blogger, die an der Aktion teilnehmen, mitunter von einer ganz anderen Seite kennen.

Keine Sorge, eine Pflicht zur Teilnahme gibt es nicht. Wer ein Thema interessant findet, kann zu diesem Thema teilnehmen und das nächste beispielsweise wieder auslassen, wenn es hierzu nichts zu sagen gibt. Wobei sich Heuni sicherlich über eine stets rege Beteiligung freut 😉

Diesmal hat er als Thema die Gesellschaftsspiele ausgerufen. Kinder und Gesellschaftsspiele, da gibt es doch sicherlich einiges zu erzählen, oder?

Bei mir in jedem Fall. Ich bin ja mit zwei kleineren Schwestern gestraft worden aufgewachsen und hatte überdies ein Elternhaus, in dem auch immer mal wieder ganz gerne Gesellschaftsspiele gespielt wurden, so dass ich recht viel und intensiv Kontakt zu Gesellschaftsspielen hatte.

Manchmal glaube ich, dass das etwas ist, was heutzutage in vielen Familien zu kurz kommt. Dabei bieten Gesellschaftsspiele eine wunderbare Möglichkeit, Zeit mit der gesamten Familie zu verbringen, sich gemeinsam an einen Tisch zu setzen, miteinander zu reden, zu spielen und zu scherzen. Ganz nebenbei lernt man so noch, wie man ein guter Gewinner, aber auch ein guter Verlierer ist, wie man also auch adäquat mit Frust umgeht, oder auch wie man sich für oder mit anderen zusammen freuen kann.

Wir hatten damals eine sehr große Spielesammlung. Angefangen hat alles mit der Spielesammlung „4 erste Spiele“, welches einige vielleicht noch aus der Kindergartenzeit kennen?

4 erste Spiele

Danach folgten unzählige Spiele, von Klassikern wie „Mensch ärgere dich nicht“ bis hin zu den im morgendlichen Kinderprogramm immer fleißig beworbenen Spielen wie Avanti Spaghetti.

Avanti Spaghetti

Später folgten dann auch Dinge wie „Rummikub“, eine Art von Romme mit Steinen statt Karten und Evergreens wie „Das Spiel des Wissens“, was für kleine Klugscheißer wie mich natürlich ein ideales Spiel darstellte 🙂

Sehr viel Spaß hatte ich überdies mit dem Spiel „Hero Quest“, in welchem man allein oder gemeinsam mit einer Gruppe gegen einen Spielleiter antrat und auf einem immer wieder neu aufgebauten Brett Quests lösen und Abenteuer bestehen musste. Hierbei sahen sich die Helden (Barbarenkrieger, Magier, Bogenschützen etc.) Horden von Monstern entgegen. Das Spiel beflügelte definitiv die Phantasie und war eine Art „Das schwarze Auge“-RPG in Brettspielform, denn auch in Heroquest konnte man seinen Charakter mit der Zeit immer weiter ausrüsten und Attribute steigern.

Heroquest

Irgendwann schlenderten wir mal mit meinen Großeltern über den Flohmarkt und ich sah, dass an einem Stand ein Erweiterungspack für Hero Quest originalverpackt für nur 10 D-Mark verkauft wurde. Er beinhaltete neben neuen Figuren auch weitere Spielbretterweiterungen, neue Karten, Fallen, Türen und natürlich ein komplett neues Spielbuch mit neuen, unbekannten Abenteuern. Ein kurzer Enkel-Blick genügte und schon hatten Oma und Opa mir das Spiel gekauft.

Mehrere Jahre später -inzwischen war der Euro als Währung eingeführt- habe ich das Erweiterungspack bei Ebay verkauft, da ich das Hauptspiel bereits verschenkt hatte. Und was soll ich sagen? Für 10 DM (umgerechnet knapp 5 Euro) gekauft, bei Ebay später für über 80 Euro verkauft! Inzwischen war das Spiel scheinbar zu einer immer noch beliebten Rarität geworden.

Welche Gesellschaftsspiele sind euch denn aus eurer Kindheit noch in Erinnerung geblieben? Sind euch die „4 erste Spiele“ auch noch ein Begriff? Oder mit welchen Spielen hat es bei euch angefangen?


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