Klopapier mit Twitter – Hilfe via Social Networks

Foto: tokamuwi / pixelio.de
Stell dir vor, du sitzt auf einer öffentlichen Toilette, erledigst dein großes Geschäft und merkst dann, dass das Toilettenpapier aufgebraucht ist.
Zugegeben, ich persönlich habe eine natürliche Abneigung dagegen, mich auf einem öffentlichen Örtchen sitzend niederzulassen. Außerdem geht gerade dort mein erster Blick immer zum Klopapier. Aber andere Leute sehen das halt entspannter.
So auch ein Japaner, der sich zu einer ausgedehnten Sitzung auf einer öffentlichen Toilette auf der bekannten Elektronikmeile Akihabara in Tokio hinreißen ließ. Möglicherweise sind die WCs dort auch einfach sauberer als die durchschnittliche öffentliche Toilette bei uns in Deutschland.
Jedenfalls saß ebenjener Japaner, von Beruf her DJ von Anime Musik in Japan, nach vollendetem Geschäft auf dieser Toilette und bemerkte plötzlich, dass kein Papier mehr zum Abwischen vorhanden war. Im wahrsten Sinne des Wortes scheiße gelaufen!
Doch was macht man in einer solchen Situation? Unser Japaner besann sich darauf, dass er immerhin auf einer Elektronikmeile in der Klemme saß. Daher griff er zur Elektronik und wählte eine interessante Lösung:
Unter seinem Nickname naika_tei twitterte er laut krone.at verzweifelt über sein Problem, mit der Folge, dass sich ein Follower fand, der Mitleid mit dem DJ hatte und seine Hilfe anbot.
20 Minuten später war der Helfer mit einer Rolle frischem Toilettenpapier vor Ort und half Naika_tei aus seiner misslichen Lage. Man kann die Social-Network-Dienste also -wie man hier anschaulich sieht- auch wirklich sinnvoll mit dem realen Leben verknüpfen. Gerade in Zeiten, wo es für fast jede Handy-Plattform auch entsprechende Twitter- und FaceBook-Clients gibt, muss man auch nicht zwangsläufig gleich einen ganzen Laptop mit auf die Toilette schleppen.
Haben euch Dienste wie Twitter oder Facebook auch schon einmal im realen Leben geholfen, indem ihr auf irgendeine Weise Hilfe über diese Medien erhalten habt? Es muss ja nicht gleich auf dem stillen Örtchen passiert sein
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bisherige Kommentare: 11
Spaßige Geschichte! Mir haben Social Networks schon oft bei der Kommunikation geholfen, z.b. wenn ich zuhause eine wichtige Tel.Nummer nicht hatte, konnte ich denjenigen, den ich anrufen wollte/musste, meist auf Facebook oder so finden.. Aber Klopapier musste mir noch niemand bringen
bisherige Kommentare: 51
Mir laufen noch immer die Tränen vor lachen..ich stelle mir das gerade bildlich vor…
Nichts desto Trotz da soll noch einer sagen Twitter und co seien sinnlos und fürn Arsch *gg*
bisherige Kommentare: 13
Twitter kann Leben retten bzw. einem aus der Scheiße helfen. Aber nach 20 Minuten – gab es da noch was zu tun für´s Papier, egal.
Ich habe (zum Glück) noch nie Socials für brenzlige Situationen gebraucht. Bei FB kann aber immerhin lernen wie man ein guter Mafiaboss, Farmer, Vampier oder Aquariumpfleger wird…:)
bisherige Kommentare: 1
Vor 20 Jahren wäre der arme Kerl gezwungen, sich das Papier faxen zu lassen…
)
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Hab ich auch schon die Tage gelesen gehabt! Wat ne Aktion!
bisherige Kommentare: 3137
@eliterator
Aber gut zu wissen, dass man es könnte^^
@Michaela
Also für’n Arsch ist es ja indirekt tatsächlich, wie jetzt bewiesen ist
@Robert
Na, in Japan sind doch ständig Staus, da wird der Typ vielleicht ein wenig Zeit gebraucht haben, bis er “seinem” DJ das Papier bringen konnte^^
@Wolf
Hammer-Spruch
LOOOOOOOOL
@Seba
Vielleicht sollte man mal ausprobieren, wie weit die Hilfsbereitschaft unter deutschen Followern so geht?
bisherige Kommentare: 53
20 Minuten geduldig gewartet? Respekt
Also mein Blick geht auch immer zum Toilettenpapier, so eine Misslage blieb mir somit bisher und hoffentlich auch zukünftig erspart
bisherige Kommentare: 3137
@Marc
Och, solange der Akku vom Internethandy oder Laptop genug Saft hat, kann man auch mal 20 Minuten auf dem Lokus überstehen
bisherige Kommentare: 3
Also #followerpower find ich immer klasse, aber in so einer situation hat es mir noch nich geholfen xD
bisherige Kommentare: 3137
Huhu Chaosmacherin, schön dich hier begrüßen zu dürfen
Auch, wenn du noch nie in einer solchen Lage warst, findest du es nicht auch beruhigend, dass sogar in solchen Situationen die Chance auf Hilfe besteht? Wenn man denn die richtigen Follower hat
bisherige Kommentare: 64
Ist zwar schon ein paar Tage alt der Artikel, hab ihn aber gerade erst entdeckt. Sehr schöne Geschichte. Aber kann mir nicht passieren… ich habe immer Taschentücher dabei
Aber es ist tatsächlich sehr beruhigend zu wissen, dass man mittlerweile in so ziemlich jeder Lebenslage Hilfe durch die unterschiedlichsten Medien bekommen kann. Vielleicht sollte ich meinen facebook-Account doch öfter nutzen
bisherige Kommentare: 3137
@Nicole
Was deinen Facebook-Account angeht, kann ich dir eine häufigere Nutzung nur empfehlen, es gibt viele nette Leute da… mich zum Beispiel
Wobei ich ja dann bei Twitter noch aktiver bin^^
Schön zu wissen, dass auch die alten Artikel auf dem Blog noch gelesen werden
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