19
Das Kind in dir – Thema: Kindergeburtstage
13 Kommentare | veröffentlicht von Sascha in gelebt

Ich muss gestehen, es ist nun schon eine Weile her, seit ich das letzte mal an Heunis Aktion “Das Kind in dir” teilgenommen habe. Doch obwohl ich da ein wenig “geschludert” habe, bin ich nun rechtzeitig zur Jubiläumsfolge, nämlich dem 10. Teil seiner Serie, wieder mit an Bord.
Für alle, die mit der Aktion “Das Kind in dir” nichts anfangen können, sei gesagt, dass Heuni auf seinem Blog in unregelmäßigen Abständen ein Thema vorgibt, zu welchem man dann innerhalb einer bestimmten Frist einen Artikel mit entsprechenden Kindheitserinnerungen verfassen kann. Auf diese Weise lernen nicht nur die Leser eines Blogs “ihren” Autoren besser kennen, sondern der Schreiber selbst beschäftigt sich zudem mal wieder mit seiner Kindheit und erinnert sich nicht selten an längst in Vergessenheit geratene Ereignisse.
Da es sich bei Folge 10 um eine Art Jubiläum handelt -an dieser Stelle meine herzlichen Glückwünsche zu dieser gelungenen Aktion an Heuni- hat sich dieser entschlossen, als Thema diesmal Kindergeburtstage, ja auch eine Art von Jubiläum, vorzugeben.
Obwohl es da einige interessante Ereignisse gibt, musste ich nicht lange überlegen, denn ein “erotischer” Kindergeburtstag ist mir in besonderer Erinnerung geblieben.
Nun, erotisch ist in diesem Zusammenhang vielleicht ein wenig hoch gegriffen, wenn man sich vor Augen führt, dass es sich um meinen neunten Geburtstag handelte, von dem ich nun in der Folge erzählen möchte. Aber einen bleibenden Eindruck haben die Ereignisse dieses Tages in jedem Fall hinterlassen.
Bei uns gab es zu Kindergeburtstagen immer eine strikte Trennung; an einem Tag kam die Verwandtschaft (Großeltern, Tanten, Onkel), am anderen Tag die gleichaltrigen Freunde. Während die Feier mit den Verwandten meist daheim traditionell bei Kaffee und Kuchen stattfand, wechselte der Ort bei den gleichaltrigen Freunden gerne mal.
Mal wurde daheim bei Kuchen und Topfschlagen gefeiert, eine Weile waren Feiern bei McDonalds ganz groß in Mode und manchmal standen auch völlig andere Orte auf dem Kindergeburtstags-Programm. So eben auch an meinem neunten Geburtstag. Ich hatte einige meiner Schulfreunde ins Kino eingeladen. Es lief der Disney-Film Oliver & Co. Nachdem sich das Vorprogramm endlos in die Länge gezogen hatte, waren wir alle ziemlich froh, als endlich der eigentliche Film anfing.
Für diejenigen, die den Film nicht kennen sollten: Katzenbaby Oliver strandet allein in der Großstadt New York und trifft dort auf eine Gruppe von Hunden, zu denen sich im Laufe des Films eine Freundschaft entwickelt. Zwischendurch erlebt er spannende Abenteuer auf der Suche nach einer neuen Familie und Entführungen durch “böse Buben”.
Ich muss allerdings gestehen, dass ich im hinteren Teil des Films nicht mehr ganz so viel vom Film mitbekommen habe. Wir hatten uns die besten Plätze im Kino gesichert, also oberste Reihe in der Mitte. Links neben mir saß ein Mädel, welches ich damals schon “ziemlich gut leiden” konnte
Nein, da geschah wirklich nichts mit Absicht, höchstens rein “instinktiv”. Jedenfalls bemerkte ich plötzlich, dass ich sie im Arm hielt und ihr über den Kopf streichelte, was ihr wohl zu gefallen schien… immerhin hatte sie im Laufe der Zeit ihren Kopf auf meine Schulter gelegt.
Irgendwann machten wir dann, was man halt in solchen Situationen im Kino macht – und weswegen man vom eigentlichen Film nicht mehr allzu viel mitbekommt. Wobei ich dazu sagen muss, dass das alles für das Alter noch angemessene und “harmlose” Küsse waren, also nix mit Zunge oder so. Das kam erst in späteren Jahren. Dennoch war es eine sehr intensive Erfahrung, die ich bis heute nicht vergessen habe… meine erste Kinoknutscherei
Vielleicht ist es mir auch deswegen so in Erinnerung geblieben, weil wenige Plätze rechts neben mir irgendwo meine Mutter im Dunkeln saß, welche aber glücklicherweise damit beschäftigt war, einige Freunde von mir im Zaum zu halten; an dieser Stelle mal: Danke Jungs, für eure Ablenkungsbemühungen!^^
Ähnliche Artikel:
13 Rückmeldungen zu Das Kind in dir – Thema: Kindergeburtstage
Kommentare
Konna | 19. Juli 2010 um 09:54 Uhr
bisherige Kommentare: 92
IceBear2k6 | 19. Juli 2010 um 10:02 Uhr
bisherige Kommentare: 108
aber richtig früh… mti 9. wusste ich nichtmal was mädchen sind
Janina | 19. Juli 2010 um 13:01 Uhr
bisherige Kommentare: 51
Jaja, der frühe Vogel fängt den Wurm… *räusper*
eliterator | 19. Juli 2010 um 13:29 Uhr
bisherige Kommentare: 8
Klingt auf jeden Fall cool, kann mich nicht erinnern, auf einer Geburtstagsfete im Alter zwischen 7 und 11 überhaupt Mädchen eingeladen zu haben
Das kam dann erst ein bisschen später, so mit heimlichen Einladungsbriefen, rotem Kopf und der Hoffnung, dass die Auserwählte dann auch wirklich erschien.. aber mit 9 waren zuerst mal Topfschlagen, Schlagsahneschlachten und Erdbeermilchsprudeln interessanter..
Erdbeere | 19. Juli 2010 um 15:11 Uhr
bisherige Kommentare: 79
Ui, wie interessant, denn mein 9ter Geburtstag war ebenfalls “erotisch” angehaucht, wenn auch nur mit engem Tanzen, mit Licht aus und so.
Auch diesen Geburtstag vergesse ich nicht *g*
Angenehm-temperierte-Sommergrüße von der Erdbeere
Konna | 19. Juli 2010 um 21:03 Uhr
bisherige Kommentare: 92
Hast du eigentlich noch Kontakt zu der mittlerweile jungen Frau? ^^
Erdbeere | 24. Juli 2010 um 13:53 Uhr
bisherige Kommentare: 79
Hahahaha, das glaube ich nicht, es sei denn Dein Name lautet Christoph oder Jens, dann kämen wir der Sache schon näher.
Erdbeergruß
Nila | 24. Juli 2010 um 17:37 Uhr
bisherige Kommentare: 71
Lol Sascha ist das süß. Appropos Kino. Ich kann mich noch genau an den Film “Zurück in die Zukunft” erinnern.
Das war mein 1 Kinofilm wo ich nicht einen Hauch von Inhalt mitbekommen habe *rotwerde* dafür habe ich schmusen gelernt.
Trackbacks / Pingbacks
Tweets that mention Das Kind in dir – Thema: Kindergeburtstage | GESICHTET.net -- Topsy.com
19. Juli 2010 um 19:24 Uhr
Hinterlasse einen Kommentar!
<< Bitte einen Tripper zum Mitnehmen und eine Syphilis zum Kuscheln

Oh mein Gott, wie süß ist das denn?
Aber da hast du ja früh angefangen, du kleiner Casanova.