1&1 bringt günstigen iPad-Konkurrenten mit Android für alle
Apple hat es mal wieder geschafft. Obwohl das iPad bei seiner Vorstellung von Fachleuten und sogar von Apple-Fans kritisch beäugt und lediglich als zu groß geratenes iPhone betrachtet wurde, ist die Nachfrage nach dem neuen iPad inzwischen sehr hoch. Es scheint sich als Produkt zwischen stationärem Computer sowie Notebook bzw. Netbook und Smartphone eine eigene Nische erobert zu haben.
An diesem Erfolg wollen nun natürlich auch andere mit eigenen Tablet-Computer teilhaben. Bereits seit längerer Zeit ist ein Konkurrenz-Produkt zum iPad aus deutschen Landen in den Medien; allerdings hat das ursprünglich WePad und inzwischen in WeTab umbenannte Produkt immer wieder mit negativen Schlagzeilen zu kämpfen, da es immer wieder zu Verzögerungen kommt und Vorführgeräte bei Pressekonferenzen mitunter ein schlechtes Bild abgeben bzw. nur eingeschränkt funktionieren. Zuletzt musste man zugeben, dass man trotz Gerätepreisen um 500 Euro zusätzlich feste Werbung im WeTab integrieren müsse.
Gerätepreise zwischen 500 und 800 Euro sind auch das, was einige Interessierte vom Kauf eines aktuellen Apple iPads abhält. Doch genau hier setzt nun ein neuer Konkurrent an, der den deutschen Markt mit eigenen Tablet-PCs erobern will. Hierbei handelt es sich um niemand geringeren als das Unternehmen “United Internet”, die unter anderem mit den Marken 1&1, GMX und Web.de am Markt aktiv sind.
Wie die Wirtschaftswoche in Erfahrung gebracht haben will, plant United Internet noch in diesem Jahr die Einführung eines entsprechenden Tablet-Computers mit Touchpad mit Zugriff auf das Internet via W-LAN oder auch Mobilfunk. Zunächst ist angedacht, das Gerät nur in Verbindung mit Verträgen für DSL-Internet-Zugänge an Kunden abzugeben. Künftig soll das Gerät dann aber auch ohne Vertrag zu haben sein.
Angepeilt werde ein Preis, der deutlich unter dem des iPads liegen soll, um auf diese Weise möglichst zügig Marktanteile zu gewinnen. Auch ein eigener Marktplatz zum Erwerb von Programmen, ähnlich der Apps aus Apples AppStore, sei geplant. Als Betriebssystem soll voraussichtlich das aus der Mobilfunksparte bekannte und in letzter Zeit sehr erfolgreiche Android fungieren.
Sollte es United Internet gelingen, noch zeitnah in diesem Jahr eine ausreichend große Menge an Geräten für den deutschen Markt zur Verfügung zu stellen und hierbei -wie geplant- einen deutlich günstigeren Preis als beim Apple-Konkurrenten zu etablieren, besteht durchaus die Chance, hier in einem gerade wachsenden Segment wichtige Marktanteile zu sichern und Apple den deutschen Markt zumindest nicht kampflos zu überlassen.
Der Ansatz, auf Googles Android-Betriebssystem aufzubauen, klingt in jedem Fall vielversprechend, haben es Geräte mit Android-Betriebssysem aufgrund der Nutzerfreundlichkeit und der vielfältigen Optionen doch in der letzten Zeit immer häufiger geschafft, gegen Apples iPhone erfolgreich zu bestehen. Vieles wird nun von der Qualität und Ausstattung des geplanten Gerätes abhängen, zu dem leider noch keine näheren Details bekannt sind.
Lässt euch das Thema Tablet-Computer eigentlich vollkommen kalt? Oder wärt ihr an einem solchen Gerät durchaus interessiert? Oder habt ihr vielleicht sogar schon ein iPad in eurem Besitz? Haltet ihr es für eine nette Spielerei oder könnt ihr euch produktive, sinnvolle Einsatzmöglichkeiten für euch persönlich vorstellen?
Und vor allem: wenn das von United Internet geplante Gerät von 1&1 vertrieben wird, wird es uns dann von Marcell Davis geliefert? Der ist doch laut Werbung inzwischen sowieso ständig unterwegs, wenn er nicht gerade Mindestvertragslaufzeiten streicht. Vertrag kommt ja schließlich von vertragen.
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bisherige Kommentare: 220
Interessiert schon… aber jenseits meiner finanziellen Möglichkeiten…
Ich würde auch lieber das Konkurrenzprodukt nehmen. Also WeTab oder die Android-Lösung. Aber selbst wenn ich es nir kaufen könnte, würde ich noch etwas warten. Erfahrungsgemäß sinkt der Preis nach einiger Zeit. Wenn man immer gleich als Erster was haben will zahlt man drauf.
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Das Hauptproblem ist nicht die Hardware. Da eine bessere Alternative, die entscheidend günstiger ist zu entwerfen ist sicherlich kein Problem. Es ist mal wieder die Software und da werden die meisten Alternativen scheitern. Die Breite Unterstützung der Verlage und dir große Auswahl an Spielen und nützlichen Programmen. Weile diese beim iPad so fantastisch ist kaufen sich doch eine Menge Leute so ein Ding, obwohl man es eigentlich nicht braucht.
Ich selber habe ja keines und werde mir auch keines kaufen. An mir werden die Pads einfach so vorüber ziehen, wie so bei vielen anderen auch. Ich glaube daher nicht so wirklich an den Erfolg der 1&1 Pads.
Viele Grüße
Thomas
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Ich wüßte einfach nicht, was ich mit so einem Gerät anstellen sollte. Jedes Notebook ist doch um Längen komfortabler.
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Mich interessiert vor allem wieder nur eines: Diese Tablet-PCs müssen genauso Spieletauglich wie ein Notebook sein. Und damit meine ich keine Casual Games für zwischendurch.
Das WeTab ist meiner Meinung nach aber deutlich besser als das iPad durch viele Schnittstellen für zusätzliche Festplatten, Tastatur und Monitore. Also voll ausbaubar zum Voll-PC bei Bedarf.
Ausserdem unterstützt es Adobe Air, Silverlight, Android und Flash (Größtes Manko von Apples iPad).
Aber ich bin selbst mal gespannt auf das 1&1 Gerät,
da mir der Preis derzeit weder vom iPad noch vom WeTab zusagt. Viel zu teuer.
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Meine Meinung
Es gibt ja mittlerweile schon sehr viele diverse Anbieter/Hersteller die sich mit einem “gleichwertigem” iPad Clone am Markt versuchen wollen. Doch es ist wie beim iPhone, die meisten werden damit sicherlich keinen Erfolg haben (obwohl ich es dem einen oder anderen wünschen würde).
Viele Grüße (Papa Schlumpf mit neuer Spielewiese)
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@Gucky
Bei dem rasanten Preisverfall im Bereich Technik hast du sicherlich recht. Das Problem ist nur, dass gleichzeitig die Technik selbst hardwareseitig so rasant voranschreitet, dass die Technik schon wieder als veraltet gilt, wenn sie einen günstigen Preis erreicht hat. Andererseits kann ja auch veraltete Hardware noch völlig in Ordnung sein, solange sie den eigenen Ansprüchen genügt
@Thomas
Ich stimme dir zu. Die Etablierung -und Absicherung- des Apple AppStores ist sicherlich ein ganz elementarer Grundstein, weswegen Apples Produkte einen solchen Stellenwert haben. Und es ist sicherlich so, dass viele Entwickler sich scheuen, für dutzende unterschiedliche Plattformen Software zu entwickeln. Da greift man sich eher die 1-2 Plattformen heraus, die erfolgreich und verbreitet am Markt sind.
Insofern finde ich aber die Entscheidung von United Internet clever, als Basis das Android-Betriebssystem zu wählen, handelt es sich hierbei doch um eine bekannte und erfolgreiche Plattform, zumindest auf dem Handymarkt. Da kann man sich durchaus vorstellen, dass einige Anwendungen leicht portiert und für das neue Gerät entwickelt werden könnten, oder?
@Bobo
Der Vorteil der Pads ist halt, dass diese nicht Booten müssen, sondern quasi sofort einsatzbereit sind. Ich kann mir schon vorstellen, auf der Couch zu sitzen, um dann im Pad bequem etwas zu lesen, ohne den Laptop auf dem Schoß zu balancieren. Man könnte es auch als Ersatz für die TV-Zeitung nehmen. Oder in Werbepausen mal eben E-Mails und Feeds checken. Also Einsatzmöglichkeiten kann ich mir schon vorstellen, die Frage ist nur, ob es dann zu dem Preis sein muss.
@Dragonlover
Also zum Zocken eignet sich das iPad erstaunlicherweise schon, was ich so gesehen habe. Allerdings müssen es natürlich speziell auf das Pad zugeschnittene Apps sein. Auch die Steuerung ist irgendwie gewöhnungsbedürftig, wenn du das Pad bei einem Rennspiel plötzlich wie ein Lenkrad bewegst. Andererseits konnte die Wii mit einem ähnlichen Bedienkonzept ja durchaus für Aufsehen sorgen.
Aber wie du schon sagst, als reines Spielgerät wäre so ein Pad mit seiner Ausstattung wohl doch etwas arg teuer.
@Bumsmongo
Eine ähnliche Entwicklung wie beim iPhone erwarte ich auch. Aber auch dort haben es ja einige Handys und Bedienkonzepte geschafft, dem iPhone durchaus Paroli zu bieten. Bei einem Vertrieb über 1&1 könnte man sich immerhin vorstellen, dass die in Deutschland notwendige Verbreitung des Geräts -die letztlich ja entscheidend für den Erfolg sein dürfte- realisierbar wäre.
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Ich würde es mir durchaus wünschen, den Wettbewerb hat noch nie geschadet. Das Hauptproblem bei den Entwicklern ist, dass es bei Apple einen Standard gibt und man sich daran richten kann. Ausserdem ist der Gewinn, den man durch den Verkauf erzielen kann um einiges größer als bei Android. Aber ein Versuch ist es sicherlich wert und es ist auch zu begrüßen, dass es Konkurrenz gibt. So besteht dir Möglichkeit, dass wirklich jeder ein Tablett kaufen kann bzw auch Apple nicht willkürlich seine Preise in die Höhe Treiben kann, weil es einfach keine Alternative gibt.
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Ich hatte neulich das Vergnügen, das eiPad einen Abend lang zu testen. Ich sage nur, das Pad ist genial!
Vor allem die Benutzerführung und das gaming macht total Spaß. Ich liebäugele zwar eher mit einem eiPhone, aber so ein eiPad, dass wäre es schon.
Hätte ich nicht gedacht, denn anfänglich war ich eher negativ eingestellt (eiPad), nun aber nachdem ich es in den Händen hatte, ach ja….*verträumt guck*
—————–
Das Androiden Teil, würde mich auch auf jeden Fall interessieren, es kommt eben darauf an, ob es ein gewisses Etwas und vor allem Schnittstellen mitbringt. Ein klares Defizit des eiPad
——-
So, nun noch schnell den neuen “like me Butten” gedrückt und liebe Grüße gesagt, dann bin ich auch schon fertig *schnauf*
Erdbeere
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Schließe mich hier mal Homberthos Meinung an:
“Man braucht das iPad nicht.”
Eine Aussage, die es ziemlich gut auf den Punkt bringt.
Das iPad ist eben Multimedia, aber auf jeden Fall schon mal nicht zum Arbeiten gemacht.
Das Problem beim iPad ist eben, dass es für Multimedia (also nur Vergnügen / Konsum) recht teuer ist, für den Preis würde man ja sogar eine PlayStation 3 bekommen.
Davon abgesehen ist es zwar Multimedia, aber eben mit nichts kompatibel.
Es hat keinen fest eingebauten CardReader, USB ist auch nur über einen Adapter möglich.
Und Flash wird man natürlich auch nicht finden.
Wenn der Preis wirklich um einiges günstiger ist, könnte 1&1 bei einem großen Angebot an Software Erfolg haben, aber so viel ist preislich glaube ich auch nicht drin;
Wer ein bisschen aufs Geld guckt, wird sich somit eher ein Netbook kaufen…
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@Thomas
Klar, einfach wird es nicht. Aber immerhin würde es sich bei United Internet bzw. 1&1 ja durchaus um eine in Deutschland bekannte Marke handeln bzw. um ein Unternehmen, welchem man einen solchen Angriff auf Apple -zumindest in Deutschland- von den Ressourcen her zutrauen kann.
@Erdbeere
Immerhin hast du schon praktische Erfahrungen sammeln können. Die Beschränkung bei den Anschlüssen des iPads ist mir allerdings auch unverständlich. Zumindest USB sowie Speicherkartenslots sollten heutzutage doch wirklich Standard sein, ohne mit extra Equipment nachgerüstet werden zu müssen.
@Tarik
Ob man ein iPad nun braucht oder nicht, kann ich nicht abschließend beurteilen, da ich noch keines im produktiven Einsatz hatte. Zumindest nach derzeitigem Erfahrungsstand meinerseits kann ich sagen, dass ich durchaus den ein oder anderen Einsatzzweck wüsste, der Preis aber in keinem Verhältnis zum jeweiligen Nutzen wäre.
Auf die Sache mit den fehlenden bzw. nur mit teurer Hardware nachrüstbaren Anschlüsse bin ich ja gerade schon beim Kommentar zur Erdbeere eingegangen – das ist für mich in der Tat auch ein Unding.
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Ehrlich gesagt mir wahr bis jetzt die Anschaffung zu teuer und ich habe mit Tecjhnik so gar nichts am Hut, ich denke ich würde das Teil durch meine Unwissenheit töten lol
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@Arven
Da würde ich mir beim iPad weniger Sorgen machen. Das ist bezüglich seiner Anschlüsse versehentlicher Fehlkonfigurationen so “zugeknöpft”, dass da nix passieren dürfte, selbst wenn man nicht weiß, was man da genau tut.
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Unter:
http://www.herweck.de/filecache/1un1_gas_geben.pdf
findet Ihr auf Seite 3 das Bild zum Smartpad von 1u1.
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@petro_oleum
Danke für den Link zum PDF. So konnte man schonmal einen Blick auf das Ding werfen. Die Hardware ist wohl etwas schwach auf der Brust, andererseits kommt es ja auch immer darauf an, wie die Software dafür zugeschnitten ist.
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