Rezept: Party-Brötchen, vielfältige Möglichkeiten

Einfach, lecker und einfach lecker – so soll gute Küche sein. Vor allem, wenn sich plötzlich Freunde ankündigen oder -noch schlimmer- unangekündigt in der Tür stehen, kommt der ein oder andere Gastgeber gern ins Schwitzen. Dabei kann man mit einfachen Mitteln, die häufig eh in heimischen Kühlschränken anzufinden sind, schnell etwas leckeres zaubern.
Als Beispiel will ich euch heute ein Rezept für Partybrötchen vorstellen. Dieses Rezept ist in seiner Form wahrlich nicht in Stein gemeißelt und läd durchaus dazu ein, ein wenig mit den Zutaten zu experimentieren. Da es sich um Pizza auf einem Brötchen handelt, könnt ihr -genau wie bei einer Pizza- bestimmte Beläge weglassen oder andere hinzufügen… das bleibt eurem Geschmack -und ggf. dem Inhalt des Kühlschranks- überlassen.
Zutaten für 3 Personen:
100g Salami (die Scheiben aus dem Kühlregal)
100g gekochter Schinken (steht ja meist direkt neben der Salami^^)
50-100g roher Schinken, gewürfelt (meist gibt es ja schon fertige Schinken-Würfel)
200g Creme fraiche
1 Dose Mais
100-150g Käse, gerieben
6 Brötchen
Zubereitung:
Kinderleicht. Die Salami “am Stück” aus der Packung nehmen und die meist zusammenklebenden Scheiben in Würfel schneiden. Ebenso mit dem gekochten Schinken verfahren. Die Würfel dann zusammen mit den rohen Schinkenwürfeln und der Creme fraiche sowie dem geriebenen Käse und dem Mais zu einer Masse vermengen.
Die Brötchen in Hälften teilen und die Masse auf den Brötchen verteilen. Dann für ca. 15 Minuten bei 180°C in den vorgeheizten Backofen (Umluft). Fertig!
Hier aber noch ein paar wichtige Tipps:
Tipp #1 – Ziehen lassen
Wenn ihr Zeit habt, dann lasst die Masse im Kühlschrank ein paar Stunden ziehen, um sie aromatischer zu machen.
Tipp #2 – mit anderen Zutaten experimentieren
Das vorliegende Rezept ist ziemlich deftig und Fleischlastig. Natürlich kann man auch -wie bei einer Pizza- gänzlich andere Zutaten nehmen, z.B. Paprika, Gurken, Ananas, Thunfisch etc. Lasst eurer Phantasie dort einfach freien Lauf. Lediglich die Creme fraiche und der Käse sollten als Basis der Masse immer dabei sein, wobei sich die Creme fraiche auch durch Sahne ersetzen lässt.
Tipp #3 – Partybrötchen Bolognese
Neulich gab es bei uns Spaghetti Bolognese. Von der Bolognese-Soße ist etwas übrig geblieben. Wir haben es dann einfach mal ausprobiert und die Bolognese-Soße (mit dem Hackfleisch als festem Bestandteil) und ein wenig geriebenem Käse auf die Brötchenhälften verteilt und das dann für 15 Minuten in den Ofen geschoben – es hat nicht nur klasse geschmeckt, sondern sah auch optisch köstlich aus.
Na, mit welchem Belag würdet ihr eure Party-Brötchen gerne zubereiten?
Artikel weiterempfehlen und Blog unterstützen:
Ähnliche Artikel:
- Lachs-Tatar, ein Rezept für laue Sommertage
- Rezept: Frischer Sommer-Salat mit Putenfilet-Streifen
- Rezept: Falsches serbisches Reisfleisch







bisherige Kommentare: 119
Nicht neu aber immer wieder lecker. Vor allem das letzte Blech, das man spät nach Mitternacht in den Ofen schiebt!
Gruß
Fulano
bisherige Kommentare: 217
Bei mir hapert sowas am fehlenden Backofen…
bisherige Kommentare: 39
Dann hat man einmal einen einzigen Tag Magenbeschwerden und das nächstbeste, worüber man stolpert, ist ein Pizzabrötchen-Rezept?
Das würde ich glatt Pech im Unglück nennen oder wie das noch mal so schön heißt…
Ne, wirklich lecker, habe ich aber noch nie selber gemacht. *schäm*
bisherige Kommentare: 2861
@Fulano
Oh ja, wenn man in geselliger Runde beisammen sitzt, die letzten Flaschen leert, nur noch ein wenig plaudert… da passen die Brötchen wunderbar dazu, zumal die Belag-Masse bis dahin ordentlich “durchgezogen” und noch intensiver im Geschmack ist
@Gucky
Dann wird es natürlich schwierig. Für einen Single-Haushalt würde ich mir aber auch keinen “richtigen” Backofen anschaffen. Was aber durchaus sinnvoll sein könnte -wenn du denn häufiger etwas in der Art machen magst- wäre die Anschaffung eines kleinen Mini-Backofens / Tischgrills. Perfekt für 1-2 Personen und im Energieverbrauch viel freundlicher, da schneller aufgeheizt als ein “großer” Ofen. Kostet auch nicht die Welt
@Tarik
Kann ich dir nur empfehlen, da die Herstellung wirklich kinderleicht ist (an mir ist ja wirklich kein Meisterkoch verloren gegangen^^) und sich das Rezept ganz leicht an die individuellen Geschmäcker anpassen lässt – ähnlich wie eine Pizza und trotzdem irgendwie “anders”
bisherige Kommentare: 217
Die Anschaffung eines Minibackofens ist geplant…
Aber erst unter der Rubrik “wenn nix anderes dringendes anliegt”…
bisherige Kommentare: 6
Und danach etwas für Fortgeschrittene:
http://dinkelschnitte.wordpress.com/2010/03/21/im-test-bauernschnitten/
bisherige Kommentare: 2861
@Gucky
Na, sobald du ihn hast, kannst du ihn mit den Party-Brötchen ja gebührend “einweihen”
@Blinkfeuer
Klingt auf jeden Fall interessant. Und die Nutzung eines Grills ist für Männer ja immer attraktiv und verlockend
bisherige Kommentare: 169
Wo andere ein Ferro Küsschen aus dem Ärmel zaubern, servierst Du Deinen Freunden, lecker Köstlichkeiten aus dem Backofen, wenn sie einmal wieder unverhofft und hungrig vor der Türe stehen *g*
————————————————-
Klingt auf jeden Fall so, als schmecke es gut.
Erdbeere mit liebem Gruß
bisherige Kommentare: 2861
@Erdbeere
Aber die Brötchen sind wirklich schnell gemacht. Den Großteil der Zutaten hat man im Kühlschrank, und ein paar Brötchen sind schnell geholt oder -zur Not- auch im Tiefkühlfach vorhanden
Gute Freunde bekommen auf Wunsch natürlich auch ein Küsschen
bisherige Kommentare: 135
boah… endlich mal wieder ein rezept und ich sehe es erst soooooo spät xD
aber klingt auf alle fälle lecker, werd ich bestimmt mal ausprobieren.
zu tipp 3 noch: hast du glück das bei bolognese bei euch was übrig bleibt. das einzige was bei uns übrig bleibt sind immer die nudeln xD
bisherige Kommentare: 2861
@Ice
Keine Sorge, das war sicherlich nicht das letzte Rezept hier
bisherige Kommentare: 169
Ja, ja, gute Freunde küsst man immer, das stimmt, lach.
Dein Rezept wird auf jeden Fall einmal ausprobiert!
Lieben trüben Maigruß
Erdbeere
bisherige Kommentare: 2861
@Erdbeere
Dann viel Spaß beim Ausprobieren. Und seid ruhig kreativ und ändert das Rezept nach eigenen Wünschen ab. Falsch machen kann man da nicht viel
bisherige Kommentare: 78
Huhu Sascha,
du, eine kleine Nachfrage. Müssen die Brötchen schon gebacken sein oder nimmt man unaufgebackene Brötchen dafür?
bisherige Kommentare: 2861
@Janina
Ich nehme immer welche, die schon fertig aufgebacken sind. Keine Sorge, die “verbrennen” nicht, sondern werden einfach schön knusprig, wie man das von Ofen-Baguettes kennt. Außerdem sind sie innen so “fluffig”, dass sie die Feuchtigkeit der Belagmasse und den schmelzenden Käse gut aufnehmen können.
Theoretisch müsste es aber auch mit tiefgefrorenen Brötchen, die noch aufgebacken werden müssen, funktionieren… Temperatur und Backzeit passen ja
Dann sind die Brötchen allerdings am Ende der Backzeit “nur” fertig und wahrscheinlich nicht extra knusprig.
bisherige Kommentare: 78
Alles klar! Dann werd ich das mal ausprobieren und dir berichten
Danke auf jeden Fall schon mal für den Vorschlag!
bisherige Kommentare: 2861
@Janina
Dann warte ich mal gespannt auf deinen Erfahrungsbericht
Trackbacks/Pingbacks:
[...] This post was mentioned on Twitter by Sascha. Sascha said: frisch gebloggt: Rezept für Party-Brötchen – http://bit.ly/clSp2k – einfach, lecker & einfach lecker… wie würdet ihr sie belegen? [...]