Warum gekürzte RSS-Feeds kontraproduktiver Unsinn sind
Über Twitter habe ich heute davon erfahren, dass der in Deutschland recht populäre Blog Basic Thinking seinen RSS-Feed nur noch gekürzt anbietet. Neben der Artikelüberschrift bekommt man im Feed-Reader nur noch die ersten paar Sätze angezeigt. Will man den kompletten Artikel lesen, muss man auf die Seite des Blogs wechseln.
Nun bin ich seit jeher kein Leser von “Basic Thinking” gewesen, so dass mich das Thema eigentlich nicht weiter stören sollte. Tut es auch nicht. Was mich jedoch stört, ist die sich daran anschließende Diskussion, die doch eigentlich vorhersehbar war. Einige Leser waren nämlich mit dieser Maßnahme nicht unbedingt einverstanden und schrieben dies auch in den Kommentaren, was wiederum andere Leser dazu veranlasste, gegen die vermeintlichen “Querulanten” vorzugehen.
Doch alles der Reihe nach. Was war nun genau passiert und vor allem – warum interessiert das sogar mich so sehr, dass ich diesem Vorgang einen eigenen Artikel widme?
Wie gesagt, hatten sich die Betreiber des Blogs dazu entschlossen, den RSS-Feed nur noch in der gekürzten Variante anzubieten. Der Grund hierfür war, dass sie mehr Werbeeinnahmen generieren wollen oder müssen. Dazu müssten die Leser aber Werbung anklicken. Wer nun nur in einem Feed liest und nicht auf die Blog-Seite kommt, kann die dort enthaltene Werbung aber nicht sehen und erst recht nicht anklicken, was ja erst die eigentliche Einnahme generiert.
Der Gedanke der Blogbetreiber von Basic Thinking: sie bieten nur noch gekürzte Feeds an, so dass die Leser zum Lesen der Artikel zwangsläufig auf die Webseite kommen MÜSSEN, mit der Folge, dass sie dann auch die Werbung dort wahrnehmen und ggf, anklicken, so dass zusätzliche Einnahmen generiert werden.
Ich mag solche gekürzten RSS-Feeds nicht! Und ich denke auch, dass der Ansatz der “Basic Thinking”-Betreiber nicht funktionieren wird.
1. Blogs kann man nicht einfach mit Nachrichten-Seiten vergleichen
Bei Nachrichten-Seiten kann ich teilweise noch mit gekürzten RSS-Feeds leben, da bei News oftmals das Lesen der Überschrift ausreicht, um eine Art News-Flash zu bekommen und über die Neuigkeiten auf der Welt ganz grob informiert zu sein. Außerdem stellen Nachrichten-Seiten oftmals eben einfach nur Nachrichten dar, es kommt dort weniger auf eine gegenseitige Kommunikation mit den Lesern an.
Bei Blogs sieht die Sache in meinen Augen anders aus. Mal abgesehen von dem Umstand, dass man Artikel auf Blogs -egal ob es sich nun um Technik-, Internet- Katzen- oder sonstwie private Blogs handelt- nur selten anhand einer Überschrift und ggf. ein paar Anfangszeilen in ihrem Gesamt-Gehalt vernünftig erfassen kann, tritt bei Blogs ganz klar das Web2.0-Argument in den Vordergrund.
Bei Blogs geht es doch gerade um die gegenseitige Kommunikation und Diskussion mit den Lesern. Würde man diese nicht wollen oder nicht beabsichtigen, könnte man auch eine einfache, statische Website mit einem CMS laufen lassen, ganz ohne Kommentare. Zum Kommentieren muss ich aber auf die jeweilige Internetseite gehen, im Feed-Reader kann ich nicht kommentieren.
Das bedeutet doch, wenn ich meinen Artikel so gestalte, dass er meine Leser zum Kommentieren anregt, was beim Betrieb eines Blogs ja durchaus ein Ziel sein könnte, dann kommen diese von ganz allein auf die Seite, ohne dass man dieses Verhalten mit gekürzten Feeds erzwingen müsste.
2. Gekürzte Feeds steigern nicht zwangsläufig die Besucherzahlen
Die Idee ist, dass nun alle Leser, die vorher die Seite nur im Feed-Reader gelesen haben, jetzt auf die Seite kommen, um dort zu lesen. Ob das tatsächlich so läuft, darf wohl bezweifelt werden. Zum einen fällt eine gewisse Anzahl von Lesern weg, die keine gekürzten Feeds lesen wollen und daher den Feed direkt aus dem Reader gelöscht haben. Aber auch beim Rest ist fraglich, ob diese nun wirklich jeden Artikel anklicken?
Eher dürfte es doch darauf hinaus laufe, dass nur die Artikel im Feed angeklickt werden, die auch irgendwie neugierig machen. Artikel, die einen nicht direkt mit der Überschrift oder dann mit den ersten Zeilen fesseln, könnten “untergehen”, obwohl der restliche Artikel vielleicht wirklich interessant und lesens- bzw. kommentierenswert wäre.
3. Gekürzte Feeds sind unpraktisch
Ich konnte lesen, dass einige Menschen kurze Feeds sogar recht praktisch finden und eh immer nur die Überschriften lesen, um dann zu entscheiden, welche Artikel sie komplett auf der jeweiligen Seite lesen wollen.
Der überwiegende Teil dürfte die gekürzten Feeds jedoch eher unpraktisch finden. Würde jeder Blogbetreiber nur gekürzte Feeds anbieten, müsste man dutzende Tabs im Browser öffnen, um alle Blog-News lesen zu können. Oder man muss sie nacheinander öffnen und lesen. Was auf dem Computer noch mit ein wenig Aufwand möglich ist, wird auf den immer populärer werdenden mobilen Endgeräten -also in erster Linie den Handys- eine ziemlich frickelige Angelegenheit.
Dort springt man nicht so einfach zwischen mehreren Anwendungen hin und her. Auch gibt es immer noch Leute, die sich morgens vor dem Weg mit Bus oder Bahn zur Schule, Uni oder Arbeit die aktuellen Feeds herunterladen und so auf dem Weg zur Schule, Arbeit oder Uni lesen, ohne online sein zu müssen… ja, noch hat hierzulande nicht jeder eine Internet-Flatrate oder spezielle Daten-Tarife für sein Mobiltelefon. Auch solche Leute können mit gekürzten Feeds im Bus dann natürlich herzlich wenig anfangen.
4. Werbeeinnahmen können kein Argument sein
Es wird damit argumentiert, dass dieses Vorgehen notwendig ist, um die angesprochenen Werbeeinnahmen zu generieren. Dem kann man entgegenhalten, dass es durchaus möglich ist, Werbung auch einfach in den RSS-Feed einzubauen, wie es von so manchen Seiten auch praktiziert wird. Dazu heißt es dann nur, dass man dieses Verfahren getestet und für nicht gut befunden habe. Die Leute klicken im Feed nicht auf die angebotenen Werbebanner.
Das kann ich mir durchaus gut vorstellen. Aber: wer im Feed nicht auf Werbebanner klickt, der klickt auch auf der Seite selbst wohl kaum auf diesen Werbebanner, denn inhaltlich gibt es zwischen beiden keinen Unterschied.
Hier sind wir auch gleich beim nächsten Punkt: das Einblenden von Werbung wird nur selten vergütet, meist ist es notwendig, dass diese auch angeklickt wird. Ob ein Leser, der gezwungen ist, aufgrund eines gekürzten Feeds auf eine Seite zu kommen, aber nun unbedingt in der Laune ist, einen Werbebanner anzuklicken? Wohl kaum. Erst recht nicht, wenn er es auch im Feed schon nicht getan hat.
5. Werbe-Blocker
Zusätzlich kommt hinzu, dass eine Vielzahl der Menschen, die im Internet surfen, einen Werbeblocker im Einsatz haben dürfte. Diese User bekommen Werbebanner gar nicht zu Gesicht, egal, ob sie nun auf die Seite gezwungen werden oder nicht. Von diesen Usern sind dann auch keinerlei Einnahmen zu erwarten.
Nun kann man über Sinn und Unsinn solcher Werbe-Blocker natürlich vortrefflich streiten. Ich persönlich setze einen solchen Werbeblocker ein. Ansonsten würde ich auf manchen Seiten von Werbung schlichtweg erschlagen werden. Wenn ich jedoch bestimmte Seiten regelmäßiger lese und auf der Seite mit Werbebannern dezent umgegangen wird, dann deaktiviere ich für diese Seiten den Blocker durch einen Eintrag in die Whitelist. Wie genau dies geht, habe ich am Beispiel des wohl bekanntesten Werbeblockers, AdBlock Plus, hier bereits ausführlich dokumentiert. Gefällt mir ein Artikel auf einer Seite besonders gut, ist es in der Vergangenheit auch vorgekommen, dass ich “zum Dank” dann auf einen der Werbebanner geklickt habe.
Insgesamt muss man aber realistisch festhalten, dass der Großteil der Werbeblocker-Nutzer diesen sicherlich für alle Seiten im Einsatz haben wird, ohne Ausnahmen. In Anbetracht der Verbreitung solcher Werbe-Blocker ist es fast schon fahrlässig, einzig oder in erster Linie nur auf diese Form der Einnahmen zu setzen. Diese Werbeblocker gibt es inzwischen lange genug, so dass diese Problematik nicht neu ist. Man muss sich als Webseiten-Betreiber, der mit seiner Seite wirklich Geld verdienen will, auch fexibel auf solche Dinge einstellen können.
6. Schutz vor Copyright-Verletzungen
In diesem speziellen Fall wurde es zwar nicht thematisiert, doch insgesamt wird beim Thema als Argument FÜR gekürzte Feeds häufig das Argument gebracht, dass die Feeds sonst “gekidnapped” werden und auf anderen Seiten ausgegeben würden.
Dies ist tatsächlich möglich, allerdings kommt es -soweit ich das beurteilen kann- bei deutschsprachigen Feeds nur noch selten vor. Zwar gibt es Portale, die solche Feeds immer noch im Rahmen einer News-Sammlung darstellen, jedoch sind die Seiten inzwischen so seriös gestaltet, dass die Feeds auf den Seiten nur auszugsweise angezeigt werden. Zudem gibt es genügend Möglichkeiten, den eigenen Feed-Content mit Copyright-Hinweisen und digitalen Fingerabdrücken zu schützen bzw. im Netz problemlos aufzufinden, um ggf. gegen den Urheberrechtsverletzer vorgehen zu können.
7. Fazit
Man möge mich nicht falsch verstehen: selbstverständlich kann jeder Blog-Betreiber in seinem Blog tun und lassen, was er will, solange es nicht gegen das Gesetz verstößt. Und gerade bei Blogs, die NICHT privat geführt werden ist es logisch, dass dort auch irgendwie Geld eingenommen werden muss.
Sollte sich ein Betreiber vor diesem Hintergrund dazu entscheiden, dass er glaubt, seine unternehmerischen Ziele mit gekürzten Feeds zu erreichen, dann soll er dies gerne tun.
Allerdings muss man dann auch mit dem Echo aus der Community leben können. Wie bereits eingangs der Argumentation erklärt, ist ein Blog eben ein Medium, welches in beide Richtungen funktioniert, bei welchem man also auch an der Meinung seiner Leser interessiert ist (oder sein sollte) und sich dementsprechend auch damit auseinanderzusetzen hat. Im Nachgang einen Artikel zu verfassen, in welchem man die Kritiker als “Ehrenrunden-Könige” beschimpft, die ausgestattet mit einer “Gratis-Mentalität” nur konsumieren wollen, halte ich hierbei jedoch für wenig professionell. Dass es zu “Gegenwind” kommen würde, muss doch jedem vorher klar gewesen sein, wenn es nicht sogar so beabsichtigt war!?!
Aber wie gesagt, ich will gar nicht zu spezifisch auf “Basic Thinking” eingehen, da ich mich mit diesem Blog seit jeher zu wenig befasse. Eher wollte ich mit diesem Beitrag deutlich machen, dass ich zwar grundsätzlich Verständnis dafür habe, wenn ein Blog-Betreiber seinen Blog monetarisieren will, um Geld damit zu verdienen. Allerdings muss es dann auch erlaubt sein, die jeweils eingeschlagenen Wege entsprechend kommentieren zu dürfen.
Und die Kürzung von RSS-Feeds halte ich persönlich, aus den oben dargestellten Gründen, schlichtweg für Unsinn, der auf der einen Seite dem Ziel von zusätzlicher Generierung von Einnahmen wohl kaum gerecht wird, zum anderen aber eine nicht zu unterschätzende Zahl von Lesern vor den Kopf stößt, was im schlimmsten Fall zu negativer Publicity führt, die sich noch zusätzlich negativ auf Werbeeinnahmen auswirken kann.
Wie ist denn eure Meinung zu RSS-Feeds? Stören euch die gekürzten Versionen auch? Oder könnt ihr ihnen vielleicht sogar etwas positives abgewinnen, was ich bei meinen Ausführungen nicht bedacht habe?
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Zugegeben, ich hatte am Anfang auch die gekürzte Fassung. Jedoch lag es daran, dass ich mich nicht wirklich mit den Einstellungen befasst habe. Nachdem meine Frau mich in den Bereich unterrichtete, würde sofort auf die ausführliche Version umgestellt. Mir persönlich gefällt diese Vollinformation beim Lesen über den Feedreader auch deutlich besser.
Zu den Werbeseiten kann ich berichten, dass ich zu der Gruppe gehöre, die die Seiten mit Einblendungen der Popup´s etc., sofort wieder verlasse. Denn wenn ich mich für käufliche Artikel jeglicher Art interessiere besuche ich die Seiten direkt. Ausserdem möchte ich den Blog besuchen und deren Inhalte lese und mich ggfs. über weitere Beiträge informieren.
Achja, zum Copyright konnte ich grad heute feststellen, dass sich 10 Contentdiebe bereichert haben. Wie ich diese jedoch noch finden kann… noch keine Ahnung.
So, und jetzt brauche ich mal ´ne Pause…war verdammt viel zu lesen.
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Hihi, habe mich auch am Nachmittag bei Basic-Thinking durch den Thread gelesen.
Also ich bin ja ein Befürworter von langen Feeds. Da ich meine abonnierten Blogs meist nur im Reader lese. Gefällt mir ein Artikel, dann klicke ich direkt auf den jeweiligen Blog und geben mein Kommi dazu. Ich habe aber auch kein Problem damit, wenn jemand meint seine Feeds kürzen zu müssen. Denn schon an der Artikelüberschrift kann ich lesen, ob mich der Thread interessiert oder nicht.
Ich denke mal, dass soll jeder Blogger selber entscheiden, wie er gerne möchte.
Nur denke ich, dass Basic Thinking sich damit nicht gerade Freunde macht. Denn die Konkurrenz ist gross. Und es gibt einige gute Blogger, die selbige Themen auch in ihren Blog aufnehmen bzw. darüber bloggen und diese in ungekürzten Feeds freigeben.
Diesen Rechtfertigungs-Tread von Basic finde ich persönlich, hätten sie sich sparen können. Andererseits habe ich mich auf meinem Blog auch schon über das eine oder andere Thema in meiner Wut ausgekotzt. Was ich nicht ganz nachvollziehe ist, dass man für Blogartikeln zahlen sollte. So wie es bei Basic-Thinking angesprochen wurde. Damit vergrault man seine Leser bzw. seine Kunden. Denn auch andere Blogger schreiben gut. Werbung ist gut und schön. Aber zahlen…. nein danke!.
Irgendwie geht diese syphatische Persönlichkeit eines Blogs verloren, wenn man nur mehr ans Vermarkten denkt. Naja, jeder so wie er will!
Fazit: Ich bin für ungekürzte Feeds. Das ist auf alle Fälle “userfreundlicher” . Habe aber kein Problem, wenn nun ein Blog seine Feeds kekürzt anbietet.
Doch wenn es nur mehr aufs “Vermarkten” ausgeht, dann habe ich persönlich ein Problem.
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Ich finde gekürzte Feeds auch blöd. Einige Blogs, wo das so ist, hab ich im Reader. (Die Betreiber denken sich aber sicher nix dabei und ansprechen wollte ich es nicht, gaanz kleine Blogs, teils neu, vllt. sollte ich mal was sagen….)
Das Ergebnis ist, dass ich da nur einmal pro Woche auf die Seite gehe, um zu gucken, ob ich was verpasst habe.
bisherige Kommentare: 66
Über dieses Thema hat es schon so manche “Streit-Diskussionen” gegeben….. Ich bin der Meinung, jeder kann, darf und sollte selbst entscheiden wie er seine Feeds anbietet, dabei ist es wurscht was für eine Art von Blog und warum. Nehmen wir das Beispiel Overblog: Als ich dort damals meinen Blog hatte MUSSTE ich als Free-Blogger einen gekürzten Feed in Kauf nehmen. Die Wahl hätte ich nur als Premium-Blogger gehabt, also wenn ich Bezahlt hätte. Somit muss man auch immer etwas überlegen, ob man mit Steinen nach denen wirft, die nur gekürzt anbieten: Manche können gar nicht wählen.
Was dieses Speziellen Blog angeht: Nun, wenn er es braucht für Werbeeinnahmen, dann soll er es tun. Entweder lesen die Leser dort auch weiterhin, weil es ihnen um die Artikel geht, oder nicht. Aber da ich eh absolut KEINEN Reader benutze und eh auf jeden Blog “persönlich erscheine” ist es mir auch schnuppe
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Hallo,
habe nun auch meinen Feed umgestellt auf “Vollversion”.
Warum war ich für eine gekürzte Version ?
Ich denke ganz klar, dass ich gerade am Anfang erst einmal die gekürzte VErsion vorallem dann angeboten habe, um die Neugier auf meinen Blog zu steigern.
Das ganze sehe ich bei meinem Blog nicht wegen der Werbeeinnahmen, sondern allein weil mir klar ist, dass ich als relativ kleiner Blog, wie es meines zur Zeit noch ist, bedeutend weniger Zuschauer bzw. Leser generiere und Kommentare meiner Meinung nach noch weniger wären.
Natürlich freut man sich dann, wenn etwas kommentiert wird, woran man vll. (in meinem Beispiel) drei, vier Tage gesessen hat.
Jedenfalls… deine Argumente haben mich jetzt viel mehr überzeugt und ich habe soeben den RSS Feed auf Vollansicht umgestellt. Danke für den Beitrag.
mfg
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@Mysti
Sorry, eigentlich war der Artikel gar nicht als so langer Beitrag geplant, aber irgendwie kam es dann über mich^^
@Nila
Was die “Wutausbrüche” angeht, würde ich dir so einen Artikel auch eher zugestehen, ganz einfach, weil es sich bei deinem Blog um einen privaten Blog handelt. Das ist bei Basic Thinking nicht der Fall. Zwar heißt das nicht, dass man sich dann per se alles gefallen lassen muss, aber man sollte schon mit einer professionellen, souveränen Art und Weise auf Kritik reagieren, selbst wenn selbige unter der Gürtellinie gewesen sein sollte.
@Miki
Ansprechen macht durchaus Sinn. Ich kann mir gut vorstellen, dass einige sich der Problematik gar nicht mal bewusst sind. Schließlich hat jeder von uns mal klein un ohne viel Fachwissen” angefangen
@patsy
Wenn man nicht die Wahl hat, ob man seinen Feed gekürzt oder ungekürzt anbietet, ist das natürlich etwas anderes. Und wie gesagt, ich will es auch niemandem vorschreiben, sondern nur die aus meiner Sicht gültigen Argumente aufzeigen, warum es in meinen Augen sinnvoller ist, auf vollständige Feeds zu setzen. Schließlich gibt es ja nicht mehr so viele hartnäckige “Feed-Reader-Verweigerer” wie dich
@Nargilem
Finde ich gut, dass du jetzt auch einen ungekürzten Feed anbietest.
Natürlich verstehe ich deine vorherige Einstellung, aber sieh es mal so: gerade bei einem jungen Blog muss man froh sein, wenn man überhaupt erst einmal Leser gewinnt und auf seinen Blog lotsen kann. Die abonnieren dann den Feed (zumindest handhabe ich das so) und schauen sich eine Zeit lang an, wie sich der Blog entwickelt, ob die Artikel einen interessieren etc. Wenn man dann nur gekürzte Feeds bekommt, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass man die Feeds schnell wieder aus dem Reader löscht, mit der Folge, dass man den jungen Blog aus den Augen verliert und er sich nicht entwickelt. Ok, ich drücke da bei jungen Blogs gerne ein Auge zu, aber andere sind da konsequenter… oder wissen vielleicht gar nicht, dass der jeweilige Blogger noch unerfahren oder neu in der Materie ist.
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Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen. Ich bin genau deiner Meinung.
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Lässt sich das wirklich so leicht sagen?
Gut, ich benutze nur den eingebauten Feedreader von Firefox, bei dem mir lediglich die Überschriften angezeigt werden und ich somit sowieso den Blog zum Lesen besuche.
(Ich habe nicht viele Blogs in meinem Feed-Reader (20))
Wenn jetzt aber jemand 100 Blogs im Reader hat, was für manche nicht gerade viel ist, dann wäre es doch übersichtlicher, wenn man nur kurze Texte hat oder nicht?
Wenn ich zum Beispiel auf einem Blog mir Beiträge zu einer bestimmten Kategorie / Tag / Suchergebnisse auflisten lasse, dann möchte ich da nur einen Auszug sehen und nicht seitenweise scrollen müssen, um etwas zu finden…
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Das Thema hat ja unglaubliche Wege eingeschlagen und mittlerweile denke ich das viele (auch ich) anfangs nicht die Veränderung nüchtern gesehen haben.
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@Konna
Das habe ich mir fast schon gedacht
@Tarik
Kommt immer darauf an, wie man seinen FeedReader verwendet. Bei den meisten Readern ist es z.B. möglich, sich auch bei kompletten Feeds nur die Überschriften anzeigen zu lassen, falls man das wünscht… da hat man dann aber als Leser die Wahl.
Und so schwer ist das gar nicht, selbst mit massig Feeds. Ich will mir im Feed-Reader ja keinen Überblick verschaffen, sondern die Feeds auch gleich lesen. Auf den Blog wechsel ich dann nur zum Kommentieren. Und wenn ich beim Lesen des jeweiligen Feeds irgendwann feststelle, dass mich der Inhalt nicht interessiert, springe ich einfach mit einem Tastendruck zum nächsten Feed. Aber wie gesagt, der Unterschied ist, dass der Leser dann die Wahl hat, bis wohin er den Feed liest oder ob er den Feed liest
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@Paul
Ja, in den Kommentaren im verlinkten Artikel ging es teilweise ganz schön zur Sache… allerdings auf beiden Seiten, wie ich finde. Dennoch kann ich die Kritik, zumindest den sachlichen Teil davon, ziemlich gut verstehen, weswegen ich auch so verwundert bin, dass die Betreiber nun so überrascht von der Entwicklung sind.
Wie ich bereits im Artikel schrieb, können die ja ruhig ihren Feed kürzen, es ist schließlich ihr Blog. Aber zu glauben, dass das alle verständnisvoll abnicken, das halte ich schon für ein wenig naiv.
Ich fänd es auf jeden Fall interessant, wenn man in ein paar Monaten mal die Auswirkungen präsentiert bekäme, also wie sich die Zahl der Feed-Abonnenten verändert hat und ob es tatsächlich die gewünschte, positive Entwicklung bei den Werbeeinnahmen gab. Ich kann es mir wirklich nicht vorstellen.
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Ich bin auch ein absoluter Gegner von gekürzten Feeds. Und ich gehe sogar soweit, dass ich mich vom Anbieter gekürzter Feeds mit Sicherheit nicht in den Blog online locken lassen, sondern stattdessen den Feed aus meinem Feedreader werfe
Egal was die Motivation für gekürzte Feeds ist, ich bin der Meinung, dass man den Service der Feedvollversion seinen Lesern in jedem Fall bieten muss, ansonsten kann man auch gleich umstellen und keinen Blog mehr betreiben. Für was gibt es denn Feedreader?
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Über Sinn und Unsinn von gekürzten Feeds kann man sicherlich lange streiten. Ich gestehe bei uns sind sie default gekürzt, wobei ich da noch nie lange drüber nachgedacht habe. Ich denke das kam einfach mal rein, damit Feedgrabber nicht einfach alles 1:1 anzeigen.
Ich denke dem Besucher ist es recht egal, ich zumindest lese die abonnierten Feeds eigentlich immer auf der Webseite, wenn mich der Teaser denn interessiert.
Ein wenig seltsam an der Geschichte ist doch eher, dass es wieder dieser populäre Blog ist, der das Thema aufgreift und in solch einer Weise darstellt.
Was ist das denn nun, ein Blog, ein Nachrichtenportal oder ein Unternehmen. In Letztere gehört ein Beitrag in diesem Stil sicherlich nicht rein und alleine die Headline würde mich als Werbekunde eher verschrecken (-:
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@Tanja
Ich sehe das ähnlich. Da wäre es mal interessant, sich die Geschichte bzw. Entwicklung von Blog-Feeds anzusehen. Gab es schon seit jeher die Möglichkeit, zwischen gekürztem und ungekürztem Feed zu wählen? Oder gab es früher nur Full-Feeds und die gekürzten wurden später eingeführt? Oder war es gar umgekehrt?
@Frank
Selbst wenn es ein Blog ist, erhebt es für sich wohl den Anspruch, ein professionelles Blog zu sein – dazu gehört für mich dann aber auch durchweg professionelles Verhalten, wozu ich die angesprochene Reaktion in keinem Fall zählen kann.
Aber wie gesagt, vielleicht war es auch einfach nur eine beabsichtigte Provokation. Ich kann mir nämlich nicht vorstellen, dass man nicht damit rechnet, dass eine solche Entscheidung kontrovers diskutiert wird. So ist der besagte Blog in jedem Fall wieder in aller Munde und wird nebenher noch fleißig verlinkt… ein Schelm, wer Böses dabei denkt
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(-:
In dem Fall sollte man es erst gar nicht weiter breit treten. Alleine das “AL” war entweder der ultimative Fehlgriff oder wie du es wohl auch schon denkst der ultimative Eycatcher und Backlinkgenerator…
bisherige Kommentare: 53
Von BT hätte ich mir gewünscht, dass sie mehr der alten Linie von Basic treu geblieben wären -> 100% Blog.
Dazu gehören neben den Kommentaren, die es ja zweifelsohne reichhaltig gibt, auch ein Fullfeed.
Das wäre für mich ein gutes Statement gewesen.
So entwickelt sich BT mehr zu einem Tech-Magazin. Aber ich rege mich nicht sonderlich drüber auf… Es ist schade, aber sollen sie ihr Glück versuchen.
Den BT-Feed werde ich auch gekürzt im Reader behalten (er wird damit zu Ausnahmen gehören, bei den privaten Blogs habe ich sowas nicht), aber von der Erfahrung her werde ich gekürzte, interessante Artikel mit einem Schulterzucken quittieren – und sie nicht auf der Seite weiterlesen.
Ein Thema lies man immer zweimal – und die nächste Quelle präsentiert mir den Inhalt vielleicht später, aber dafür “full”.
Und dort steigt dann auch die Chance, dass ich meinen Kommentar da lasse.
bisherige Kommentare: 26
Hast scho recht Sascha .. dann muss man das Feedback vertragen – aber seien wir mal ganz ehrlich. Klar BT ist nen echt thematischer Blog .. aber die Jungs verzapfen die Infos echt cool – ich kann da den Aufschrei einiger nicht verstehen.
Sioe bezahlen nichts – für dieses Texte, und dann meckern Sie wegen Bannern oder nen kürzeren Feed????
Wie sollen Andre, MArek und des Rest des Teames Hund, Katze und die eigene Family ernähren? Sollen Sie bei Edeka an der Kasse sagen: HEy, ich arbeite für lau und bin der BT-Blogger -.. ich hätte gern einmal die Ladung Einkaufswagen umsonst! Sry ..
Ciao Seba
bisherige Kommentare: 8
Hm,ich denke seine Wirkung hat er schon malnicht verfehlt und das war ja wohl so gewollt (-:
bisherige Kommentare: 3137
@Frank
Genau
@Marc
Genau diese Reaktion werden wohl so einige Leser zeigen. Noch nicht einmal aus “Trotz”, sondern einfach, weil man ungekürzte Feeds gewohnt ist und besser damit arbeiten kann. Und das wiederum würde bedeuten, dass weniger Leser zum Werbung-Klicken auf den BT-Blog kommen, mit der Folge, dass die Betreiber letztlich genau das Gegenteil erreichen von dem, was sie vorhatten. Wobei ich mich da auch gerne eines Besseren belehren lasse – wie gesagt: wäre interessant, in einigen Monaten mal die Zahlen veröffentlicht zu sehen, wie sich Besucherzahlen und Werbeeinnahmen dort entwickelt haben.
@Seba
Über die Qualität der Beiträge will ich gar nicht meckern (abgesehen vielleicht von dem “Jammer-Beitrag”), dazu kenne ich den BT-Blog auch zu wenig. Und natürlich gestehe ich den Jungs auch zu, dass sie Einnahmen generieren wollen, um vom Blog zu leben, auch wenn das in Deutschland ziemlich schwierig sein dürfte. Ich bin nur der Ansicht, dass die Jungs von BT mit ihrer Aktion (gekürzte Feeds) nicht die Reaktion (mehr Werbeeinnahmen) bekommen, die sie erwartet haben. In meinen Augen geht der Schuss aus den im Beitrag genannten Gründen “nach hinten los”, so dass sich die Jungs das Leben nur selbst schwerer machen, als es eh schon ist.
bisherige Kommentare: 220
Jede Streiterei darüber ist eigentlich lächerlich…
Ich gehe jetzt mal von privaten Blogs aus.
Als ich das entdeckt habe mit den Feedreadern fand ich das auch ganz toll und habe mich schwarz geärgert über gekürzte Feeds oder gar nur Schlagzeilen (bei News- und Nachrichtenseiten).
Dann habe ich alle mich interessierenden Blogs in den Feedreader gepackt. Nach einiger Zeit fand ich das aber öde das im Feedreader zu lesen und besuche lieber ein paar Blogs die öfter was schreiben mehr oder weniger regelmäßig.
Jeder der einen Blog hat sucht sich ja ein Theme aus und möchte seinen Blog auch schön präsentieren.
Wofür ? Wenn der Blog nur per Feedreader gelesen wird.
Kommentare ? Verbleibt meistens weil man ja durch die vielen Feeds mit Neuigkeiten in einer begrenzten Zeit durchkommen muß…
Ich gebe den vollen Feed raus und wer möchte, kann ja kommentieren kommen. Und ich bin auch wieder dazu übergegangen einige Blogs direkt zu besuchen und zu kommentieren.
Deswegen belastet mich das nicht ob einer eine gekürzte Fassung oder den Vollfeed ausgibt. Wenn mich ein Blog interessiert besuche ich den auch öfter und lese auch mehr als nur den aktuellen Beitrag !
bisherige Kommentare: 29
Es ist erstaunlich, wie vielen Blogger sich jetzt mit der Feed-Problematik nach Basic Thinking auseinandersetzen, obwohl niemand von denen auf wirklich dort liest.
Wie dem auch sein, ich möchte trotzdem einige deiner Gedanken kommentieren.
Zu 1.) Blogs können auch Nachrichten sein. Prinzipiell baut sich ja der Feed-Leser seine eigene Nachrichten zusammen. Aber wie du schon richtig sagst, kommt es bei gekürzten Feeds darauf an, Überschrift und Einleitung nach Journalistischen Maßstäben zu kreieren, sonst funktioniert es nicht. Eine Tatsache, die auch beim Full-Feed eine Rolle spielt.
Zu 2.) und 3.) völlig richtig.
4.) Werbeeinnahmen? Ich bin jetzt nicht im Bilde, aber Pay per View ist nicht lohnenswert. Ich halte Werbung in Blogs für unsinnig, solange man eben nicht Basic Thinking heißt. Ich glaube, das Netzaffine Blog-Leser sowieso nicht durch Banner oder ähnliches zu Beeindrucken sind. Spätestens wenn gesponsorte Werbeartikel “Produkt XY ist toll! Kaufen!” erscheinen verliert ein Blog für mich sowieso an Relevanz.
Mein Fazit: Feeds nur in voller Länge, alles andere, das stimme ich dir zu, ist kontraproduktiv. Es gibt Feed-Leser und Blog-Leser und wenn ich zum gebloggten etwas zu sagen habe, besuche ich den Blog sowieso. Es wird deutlich das beim Blog der Inhalt im Vordergrund steht nicht der Blog selbst.
bisherige Kommentare: 3137
@Gucky
Ich denke, es hängt halt sehr davon ab, wie sehr man Feed Reader nun nutzt, oder dies eben nicht tut. Wer einen Reader kaum bis gar nicht nutzt, der wird durch gekürzte Feeds natürlich weniger “gestört” als jemand, der solche Reader intensiv nutzt, da er so besser damit klar kommt.
Ich persönlich nutze meinen Feed Reader gerne und intensiv. Dennochwürde ich sagen, dass ich die Themes der abonnierten Seiten alle kenne, da ich hin und wieder zum Kommentieren ja auf die Seite muss und ab und an auch einfach aus Neugier auf die Seite wechsle, um einfach nur die dortigen Kommentare zu lesen… aber eben aus freien Stücken, nicht, weil mich ein gekürzter Feed dazu “zwingt”.
Wie gesagt, da kommt es wohl entscheidend auf die persönlichen Lese-Gewohnheiten an^^
@Robert
Danke für das ausführliche Feedback. Mich wundert das große Feedback auf die Aktion von BT nicht sonderlich. Das Thema Full-Feed vs. gekürzter Feed bewegt sich ja quasi in Wellenbewegungen, mal ist es total aktuell in der Blogosphäre, dann ebbt es wieder ab, um danach wieder hohe Wellen zu schlagen. Nun war es mal wieder an der Zeit, zumal das Thema von einigen Leuten (beider Parteien) doch recht leidenschaftlich geführt wird, um es mal so zu formulieren^^
zu 1) hier stimme ich dir komplett zu. Natürlich kann ein Blog auch Nachrichten sein. Allerdings finde ich, dass das auf einer anderen “Ebene” als bei klassichen Nachrichten der Fall ist, wo di Seite die News dem Leser einfach nur “hinknallt”. Ein Blog ist auf zweiseitige Kommunikation ausgelegt, so dass der entsprechende Artikel auch diskutiert werden kann… ob mit oder ohne den Autor, lasse ich mal dahingestellt.
zu 4) Pay per View ist ganz sicher nicht lohnenswert. Darum fährt BT ja nunmehr die Kampagne, dass Leser auf den Blog kommen müssen, wenn sie die gesamten Artikel lesen wollen. Man erhofft sich, dass die Leser dann bei der Gelegenheit auch vermehrt auf die Werbebanner klicken und so Einnahmen generieren. Wie ich schon im Text schrieb, halte ich derlei Gedankengänge für nicht zielführend, zum einen wegen AdBlockern, zum anderen, weil ich mir einfach nicht vorstellen kann, dass jemand, der einen Werbebanner im Feed nicht anklickt (was die Jung von BT ja versucht haben) plötzlich auf der Webseite selbst zum begeisterten Werbebanner-Anklicker wird.
Was Werbung allgemein auf Blogs angeht, denke ich auch nicht, dass die Mehrheit damit reich werden kann. Das Decken laufender Kosten ist hingegen durchaus möglich, zumal es ja diverse Werbeformen gibt, die man wählen kann. Das geht los bei Bannern über den Verkauf von Keywords, über gekaufte Artikel, in denen der Inhalt recht starr vorgegeben wird bis hin zu Artikeln, bei denen man selbst wählen kann, ob man über das Thema schreibt und ggf. sogar, was man über das Thema schreibt – teilweise ist im Rahmen von bezahlten Tests ja sogar sachliche Kritik erlaubt.
bisherige Kommentare: 26
@Re: Mal schauen. Ganz ehrlich .. lassen wir es mal 50, meinetwegen auch 100 gewesen sein, die dieses Handling von BT kritisieren – dass sind auch jene die sinnlose Kommentare im Blog abgegeben haben.
Der Rest kommentierte nichts .. das wird vielleicht auf max 500 Stammleser im MOnat weniger hinaus laufen. Bei dem Wachstum was BT in den letzten 12 Monaten hingelegt hat, Peanuts ..
bisherige Kommentare: 3137
@Seba
Da muss ich zugeben, dass ich das bezüglich der Relationen in letzter Konsequenz nicht einschätzen kann, da ich den BT-Blog dafür einfach zu wenig im Fokus habe. Letztlich war die Aktion zumindest dahingehend positiv für die Macher, dass sie in weiten Teilen der Bloggosphäre mal wieder in aller Munde waren. Ob die “Aktion” langfristig von Erfolg gekrönt sein wird, wird sich dann ja auch daran ablesen lassen können, ob in einigen Monaten immer noch gekürzte Feeds angezeigt werden oder nicht.
bisherige Kommentare: 1
Bei diesem Post brauchte ich auch nur die Überschrift lesen um zu wissen, was drin steht. Die Argumente sind bekannt und am Ende ist es eine persönliche Abwägung für jeden einzelnen, welche Schlüsse er daraus zieht. Nervig sind vor allem die Allgemeinplätze, die in diesem Post wohl den halben Inhalt ausmachen.
bisherige Kommentare: 3137
Hallo “Gast”,
ich kann dir zunächst versichern, dass hier niemandem der Kopf abgerissen wird, wenn er sich mit einem vernünftigen Namen zu erkennen gibt – ist ja schließlich kein Kindergarten hier, wo man sich um ne Schippe kloppt
Von daher gesehen gibt es keinen Grund, sich ängstlich in der Anonymität als “Gast” ohne echte Mail-Adresse zu verstecken^^
Auch dann nicht, wenn du Kritik übst, solange sie denn konstruktiv daherkommt. In dem Zusammenhang wäre ich sehr gespannt zu erfahren, was genau du mit “nervigen Allgemeinplätzen” meinst, die du da ja ganz offensichtlich in meinem Artikel anzuprangern versuchst?
bisherige Kommentare: 29
@Sascha: Kritik ohne Namen ist immer kontraproduktiv und kann niemals Maßstab für konstruktive Umsetzung sein. Sicherlich, das ein gekürzter oder Fullfeed immer Sache des einzelnen sind, bleibt wohl undiskutabel, da hat jeder seine eigene Meinung.
Ich für meinen Teil kann nur sagen das ich gekürzten Feeds definitiv nicht häufiger zum eigentlichen Blog folge, als Full-Feeds.
Ich denke Flattr ist eine ganz gute Idee seinen Blog zu kommerzialisieren, also Verdienst damit zu generieren, denn meiner Meinung nach kann man niemanden dazu zwingen Einnahmen durch Seitenbesuche zu erzeugen. (Werbeblocker) Die Kultur, “ich bezahle für gute Inhalte freiwillig” ist sicherlich noch unterentwickelt, aber ausbaufähig.
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@Robert
Ich würde Kritik ohne Namen nicht unbedingt als generell kontraproduktiv bezeichnen. Konstruktive Kritik wird ja nicht dadurch schlechter, dass “Hans Müller” seinen Namen gegen “Gast” austauscht. Allerdings hinterlässt dieses Übermaß an Anonymität in der Tat immer ein “Geschmäckle”; durch den einleitenden Satz des “Gastes” wird der Eindruck noch untermauert, dass hier vielleicht nur jemand “Dampf ablassen” und “herumtrollen” wollte.
Flattr fand ich vom Ansatz her auch durchaus interessant. Ob sich ein solches System hierzulande tatsächlich so oder in ähnlicher Form durchsetzen kann, wird sich erst auf mittelfristige Sicht wirklich zeigen. Da bin ich dann auf Erfahrungsberichte nach einem Jahr oder länger gespannt.