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Feb/10

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Windows 3.x kostenlos für alle – im Browser!

Hand aufs Herz, wer kann sich noch an die Zeiten erinnern, als von doppelten oder gar vierfachen Prozessorkernen nicht einmal ansatzweise die Rede war? Als das BIOS eines PC noch nicht durch eine Knopfzelle mit Strom versorgt wurde, sondern durch einen dicken Akku, der auf dem Board verbaut war. Als Monitore noch eine Röhre nach hinten hatten, was aber niemanden störte, da die Monitore so klein waren, dass die Röhre nach hinten nicht allzu weit hinausragte. Als “bunt” noch nicht hieß, dass eine Grafikkarte mehrere Millionen Farben darstellen kann. Als Sound noch aus peppigen Piepsern und Krächzern bestand, welche der im PC fest verbaute Speaker von sich gab. Als man noch Disketten benutzt hat… und zwar mit 2 Größen! Mit anderen Worten:

Wer erinnert sich noch an Windows 3.x?

Für alle, die noch einmal in Nostalgie verfallen möchten und auch für all jene, die Windows 3.x nicht oder nur noch vom Hörensagen kennen, gibt es nun eine wunderbare Gelegenheit, sich das System -völlig kostenlos und ohne Installation- einmal anzusehen und sogar damit zu experimentieren… im eigenen Browser!

Meine ersten Computererfahrungen habe ich noch an einem ATARI 600 XL gesammelt, welcher sich auch heute noch -aus nostalgischen Gründen- in meinem Besitz befindet. Aber im Laufe der Zeit hatten wir dann irgendwann auch einen Win3.11-Rechner bei uns daheim stehen.

Für diejenigen, die mit Windows 3.11 bzw. dem Begriff partout nichts anfangen können: das war das Windows, bevor Windows95 herauskam.

Schon damals konnte man mit Fenstern arbeiten – logisch, der Name Windows kam ja nicht von ungefähr. Aber dennoch war natürlich vieles ganz anders, als man es von heutigen Windows-Systemen gewohnt ist. Das ganze “Feeling” war irgendwie “anders”. Ihr merkt, es ist schwer für mich, dies in Worte zu fassen.

Muss ich aber auch gar nicht, denn wie bereit eingangs erwähnt, kann sich jetzt jeder selbst ein Bild vom “alten Windows” machen. Zu verdanken haben wir das Michael Vincent, der auf seiner Homepage eine sehr originalgetreue Umsetzung des Betriebssystems anbietet. Ihr könnt dort diverse Programme und Fenster öffnen, die Fenster auch tatsächlich ziehen und positionieren und sogar einen Internetbrowser nutzen, um quasi mit einem Browser im Browser zu surfen ;)

Hier mal ein Screenshot, damit man sich ein Bild davon machen kann, mit wie viel Liebe zum Detail Michael Vincent vorgegangen ist:

Windows 3.x

Sieht ziemlich simpel gestaltet aus? Stimmt! Aber so sah es eben damals aus. Wer sich das ganze nun einmal kurz genauer ansehen oder einfach in alten Erinnerungen schwelgen möchte, der findet hier Michael Vincents Win3.x-Seite, auf welcher ihr selbst ein wenig mit diesem alt-ehrwürdigen Betriebssystem herumspielen könnt.

Sogar das alte MineSweeper-Spiel hat er integriert! Das waren noch Zeiten, als man Bluescreens noch nicht einmal vom Namen her kannte und die einzige Möglichkeit, den Rechner zum Absturz bzw. Einfrieren zu bringen es war, seine Soundkarte in einem DOS-Spiel falsch zu konfigurieren ;)

Mit welchen Betriebssystemen habt ihr im Laufe der Zeit so alles Bekanntschaft gemacht? Waren da auch ein paar alte Windows-Versionen dabei? Oder gehört ihr eher zur Linux oder Mac-Fraktion? Oder habt ihr mal Exoten wie BeOS ausprobiert?



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38 Rückmeldungen zu Windows 3.x kostenlos für alle – im Browser!

Kommentare

Gucky | 12. Februar 2010 um 21:55 Uhr
bisherige Kommentare: 82

DOS, WIN3.1, WIN95, WIN98, WIN Milleneum, Linux und letzteres bleibt…
Und vor der Zeit der “IBM-Kompatiblen” VC20, C64, C128
Dazwischen Tests anderer Commodore-Rechner wo ich jetzt nicht mehr die Modellbezeichung weiß. Der letzte in der Versuchsreihe war ein AMIGA 1000.
Außer den C-Rechnern waren das aber alles mehr oder weniger kurze Versuche. Tests sozusagen… :mrgreen:

Gucky | 12. Februar 2010 um 21:57 Uhr
bisherige Kommentare: 82

Ach… jetzt weiß ichs wieder :C16 und Plus4

Tobias | 12. Februar 2010 um 23:23 Uhr
bisherige Kommentare: 10

Na, da ich noch recht jung bin und wir erst 2001 einen eigenen Computer im Hause hatten: Windows ME, XP, Vista, geschäftlich aber auch mal Windows 2000.
Und testweise hab ich damals SuSe Linux 9.x drauf gehabt.
Als nächstes mach ich mir Ubuntu oder Kubuntu 10.04 drauf, dann ist erstmal ne Weile Schluss mit Windows. :D
Aber irgendwann kann ich die Leute verstehen: Das 3.11 hatte schon was. Nicht viel Schnickschnack, aber alles was man so braucht. Webbrowser, Spiele, Totalcommander gabs dafür auch. Mehr braucht man eigentlich gar nicht. Vielleicht noch einen guten Editor mit Syntaxhighlighting. :D

Sven | 13. Februar 2010 um 00:47 Uhr
bisherige Kommentare: 21

Amiga Workbench 1 – 3.9 ;-) , Windoof natürlich auch und alle möglichen Linux-Distris. sonst noch was vergessen?

Tarik | 13. Februar 2010 um 02:08 Uhr
bisherige Kommentare: 36

Hm, den ersten PC, an dem ich gespielt habe, lief mit Windows 98.

In der Schule haben wir auch ein bisschen mit der Eingabeaufforderung herumgespielt, FreeDos oder wie das heißt, hatte ich auch schon einmal auf einem virtuellen PC am Laufen.

Ansonsten hatte ich noch Erfahrung mit XP und Vista un dem RC von Windows 7, das ich leider noch nicht besitze.

OpenSuse Linux hatte ich auch einmal auf einem PC installiert, bis ich mir den GrubManager zerschossen habe und dann den Bootsektor einfach mit der WindowsCD neu geschrieben habe und mich Linux entledigt habe.

Ich will damit aber auf keinen Fall sagen, dass Linux schlecht sei!

Dragonlover | 13. Februar 2010 um 08:14 Uhr
bisherige Kommentare: 104

Die Amiga Workbench war damals Windows weit überlegen und ist es heute als Amigas OS teilweise auch noch.
Irgendwie Schade wie das sich damals alles entwickelt hat.

Ansonsten Windows 98, Vista (1 Woche dann wieder deinstalliert) und Open Suse Linux. Richtig intensiv genutzt bis zum heutigen Tag aber nur XP.

Sascha | 13. Februar 2010 um 14:45 Uhr
bisherige Kommentare: 1279

@Gucky
Also mangelnde Freude am Ausprobieren kann man dir ganz offensichtlich nicht unterstellen^^

@Tobias
Windows ME habe ich mir damals auch “angetan”… in meinen Augen das instabilste Windows, welches ich je kennenlernen “durfte”. Was Win3.11 angeht: es ist -rein optisch- ungefähr so, wie ein heutiges Windows, nur ganz ohne optischen Schnickschnack :)

@Sven
Du experimentierst also auch gerne rum, ja?^^ Wie kam es denn zu den ganzen Linux-Distributionen? War keine passende dabei oder wolltest du einfach alle kennenlernen?

@Tarik
Ich kann dich schon verstehen. Linux hat einige gute Sachen, aber für eingefleischte Windows-Nutzer ist es schwer, sich da wieder reinzufinden, da man -wie zu alten DOS-Zeiten- erst einmal wieder lernen müsste, mit einer Konsole umzugehen oder auch die neuen Befehle für die Konsole zu lernen ;)

@Dragonlover
XP ist auch klasse. Läuft seit Jahren stabil, schnell und selbst auf älteren Systemen flüssig. Andererseits muss ich zugeben, dass ich auch mit Vista nie sonderlich große Probleme hatte. Was hat dich denn daran so gestört?

mp3tobi | 13. Februar 2010 um 21:10 Uhr
bisherige Kommentare: 10

Ich war ehrlich gesagt auch froh, als ich von ME auf XP umsteigen konnte, nach einer Speichererweiterung von damals 256MB auf 512MB ging das mit 866Mhz auch recht flott und flüssig. Natürlich kein Vergleich zu heute, aber es lief und ich konnte Thunderbird genauso schnell und bequem bedienen wie heute. :D

Sascha | 13. Februar 2010 um 22:20 Uhr
bisherige Kommentare: 1279

@Tobias
Das ist das lustige in der PC-Branche. Die Kisten werden immer leistungsfähiger, die Programme gleichzeitig aber auch immer leistungshungriger… obwohl sie teilweise nicht viel mehr können, als vor ein paar Jahren – von daher bleibt alles genau so flüssig bzw. ruckelig im Ablauf, wie man es seit jeher gewohnt ist :)

Sven | 14. Februar 2010 um 00:20 Uhr
bisherige Kommentare: 21

Ja ich wollte wirklich nur alle möglichen kennen lernen. Am besten hat mir bisher Mandrivia gefallen, aber ich benutze es nicht mehr, weil die kostenlose Version reicht mir da nicht aus. Inzwischen bin ich bei SUSE hängen geblieben, warum weiß ich auch nicht, ich wollte eigentlich schon die ganze Zeit zurück zu Debian, aber irgendwie bin ich ein wenig faul ;-)

Broken Spirits | 14. Februar 2010 um 00:32 Uhr
bisherige Kommentare: 18

Hehe, das brauche ich nicht… ich habe so einen Rechner noch in Betrieb. Wenn ich mal ganz frech Werbung machen darf: hier habe ich mal drüber gebloggt…

Für Win3.x. gibt es mittlerweile sogar so eine Art AddOn, die eine Startleiste einbaut. (Und nein, damit meine ich KEIN Update auf Win 95 ;-) )

Übrigens begegnet mir Win3.x und DOS im Beruf noch recht häufig. Viele ältere Anlagen, die noch voll funktionsfähig sind, hängen an den alten Kisten. Die Steuerungssoftware wurde für die neueren Betriebssysteme irgendwan nicht mehr geschrieben. Und wozu wegschmeißen, wenn das Ding noch tut?

Eine recht interessante Seite ist auch Winhistory. Vor allem die Preislisten sind genial – eine 300 MB-Platte für >17000 Mark! :shock:

Einen Apple IIe habe ich auch noch rumstehen… leider ist das Netzteil durchgebrannt *heul* :-(

Dragonlover | 14. Februar 2010 um 02:25 Uhr
bisherige Kommentare: 104

@Sascha

Gestört an Vista hat mich einerseits, das es stark aufgebläht war. Dementsprechend lief es auf meinem alten Rechner sehr träge, bot aber gleichzeitig nicht viel mehr Komfort oder Vorteile als XP. Zwei Gerätetreiber waren auch anfangs nicht vorhanden, dadurch konnte ich einige Zeit nicht mehr Scannen. Aber der ausschlaggebene Punkt war die extrem nervigen Berechtigungsfragen zu jedem noch so kleinen Furz. Das war zuviel für mich und ich hab wieder XP installiert.^^

Auch auf meinem neuen PC läuft deshalb wieder XP bis zum heutigen Tage und bestimmt noch sehr lange Zeit.
“Don’t touch a running system” wie es so schön heißt. ;)

Sascha | 14. Februar 2010 um 13:40 Uhr
bisherige Kommentare: 1279

@Sven
Meine Linux-Erfahrungen sind da zugegebenermaßen nur sehr, sehr rudimentär. Aber auch ich habe gemerkt, dass es von Distribution zu Distribution starke Unterschiede in der Bedienbarkeit gibt. Die einen richten sich eher an Konsolen-erfahrene Bastler, wohingegen andere eine Oberfläche zur Verfügung stellen, in denen sogar alte Windows-User wie ich sich recht schnell zurecht finden :)

@Broken Spirits
Klar darfst du die Art von Werbung hier machen, solange es thematisch passt, habe ich nix dagegen :)

@Dragonlover
Stimmt, diese Sicherheitsabfragen gingen mir damals auch sehr auf den Senkel. Hab die recht schnell abgestellt. Klar, ist eine gewisse Sicherheitseinbuße, aber wenn man halbwegs weiß, was man tut, geht das schon… zumal es all die Jahre vorher ja auch ohne diese Sicherheitsbarriere geklappt hat :D In Win7 gibt es das Ding zwar immer noch, es hält sich aber spürbar dezent im Hintergrund. Davon abgesehen, läuft das ganze System auch flotter – ich könnte mir wirklich vorstellen, dass Win7 das nächste XP wird, welches sich noch auf einigen Jahren auf so manchem Rechner finden wird ;)

Schaps | 15. Februar 2010 um 11:43 Uhr
bisherige Kommentare: 52

Gabs mit Win 3.1 eigentlich auch schon Internet? Also ich hatte es nicht, aber war es damals schon möglich? Aus heutiger Sicht war Win 3.1 so ein schreckliches Ding! Man bin ich froh dass jetzt alles besser ist :)

Sascha | 15. Februar 2010 um 14:39 Uhr
bisherige Kommentare: 1279

@Schaps
Internetzugriff gab es ab Win3.11, in welches auch TCP/IP-Unterstützung integriert war. Der letzte offizielle Browser, der unter Win3.11 untersützt wurde, war der InternetExplorer 5.0.

Dass sich kaum jemand daran erinnert, ist aber nicht weiter verwunderlich, denn zu der Zeit steckte das Internet -vor allem hier bei uns in Deutschland- ja doch noch arg in den Kinderschuhen ;)

He.ute | 15. Februar 2010 um 16:05 Uhr
bisherige Kommentare: 1

Das ist ja mal genial, ich kann mich noch gut daran erinnern. Win3.11 war auf meinem ersten PC ein 386er :D modern und abenteuerlich war das damals. Vor allem im Vergleich zu den mir vorher bekannten Homecomputern aus dem Hause Commodore. Man wird ja doch etwas wehmütig wenn man sich die Seite damit betrachtet :)

Sascha | 15. Februar 2010 um 20:12 Uhr
bisherige Kommentare: 1279

@Heike
Hallo und herzlich Willkommen hier auf meinem Blog. Ein Schulfreund von mir hatte einen C64… zu dem habe ich immer neidisch herübergeschaut :D Als mein Onkel dann seinen 386er gekauft hat, wendete sich das Blatt :D Das war eine Kiste, bei der man per Tastendruck am Gehäuse noch ein paar zusätzliche Mhz “Turbo” hinzuschalten konnte, wenn Bedarf war :D

Newton | 19. Februar 2010 um 19:54 Uhr
bisherige Kommentare: 156

Hallo,

also ich habe damit angefangen im Kaufhaus programmieren zu lernen (VC20, C64 usw.). Mein erster eigener Homecomputer (das hieß DAMALS so) war dann ein Atari 800XL (und ein Kassettenlaufwerk). Allerdings hatte ich ein defektes Gerät erwischt. Beim Umtausch erhielt ich wieder ein defektes Gerät. Das brachte mich auf die Palme und ich gab ihn zurück.
Danach habe ich auf Anraten meines Onkels (der kannte sich aus) einen Schneider CPC464 mit eingebautem Kassettenlaufwerk und Farbmonitor erworben. Das Taschengeld der letzten Jahre war dahin. Aber nun hatte ich einen “richtigen” Computer. Ich lernte ziemlich schnell Programmieren (BASIC) und schickte sogar Programme an Computerzeitschriften (Happy Computer). Die druckten DAMALS Listings zum abtippen ab.
Außer dem eingebauten BASIC-Interpreter, wurde beim Schneider auch ein CP/M-Betriebssystem (http://de.wikipedia.org/wiki/CP/M) mitgeliefert. Das war der Vorgänger von MS-DOS, wenn man so will. Auch damit war ich schnell vertraut.
Später kam ich günstig an einen C128D ran. Dieser bot mehr Möglichkeiten als der C64, war aber zu diesem abwärtskompatibel bzw. es war ein kompletter C64 eingebaut, den man auf Wunsch booten konnte. Statt wie bisher selbst Spiele und Anwendungen (habe mal eine Textverarbeitung programmiert) zu programmieren, war ich nun eher spielerisch aktiv (leider).
Danach kam ein Amiga 2000(D) mit Workbench 1.2 (später 1.3, 2.0) und in lockerer Reihenfolge noch der Amiga 1200HD und ein Amiga 600HD. Der 2000er war ein richtig geiler Rechner, PC-Nutzer haben neidisch geschaut, wenn ich auf dem 2. und 3. Monitor Anwendungen laufen ließ. Ja, sowas ging. Einfach eine weitere Grafikkarte reingesteckt und fertig. Blueboxing, Soundtracker, Bildbearbeitung, alles kein Problem. Und vor allem Ruckelfrei. Nicht wie bei diesen MS-DOSen. Na ja, lassen wir das ;)
Dann kam auf jeden Fall der Amiga 4000 mit Workbench 3.0 (das war dann auch der Preis in DM, also die 4000, nicht die 3.0 ;) ). Diesen Rechner liebte ich wirklich, aber es sollte mein letzter Nicht-Windows-Rechner sein.
Danach baute ich mir aus Kompatibilitätsgründen einen PC zusammen (mit einem Pentium 166 der aber auf 200MHz lief). Später tauschte ich den Prozessor gegen einen AMD mit 400MHz (der Rechner steht hier neben mir, während ich diese Worte schreibe).
Nach viel Basteln und einigen Umbauten, kaufte ich einen Komplettrechner (AMD 1800+). @Sascha auf dem habe ich noch die Dungeons in Kal unsicher gemacht. Ich kann mich noch erinnern wie der Rechner sich im D3 plötzlich abschaltete. Ich wechselte nach kurzem Test das Netzteil und war 15min später wieder online. Das Ableben schon vor Augen, staunte ich das ich noch lebe. Treu haben sich meine Gefährten um mich versammelt um meinen geschundenen Leib zu schützen. Als ich euch die Geschichte mit dem schnellen Netzteilwechsel erzählte, kam leicher Unglaube auf :)
Nun, nach dem ich nach jahrelanger, anstrengender Weiterbildung endlich wieder Zeit zum Spielen hatte, leistete ich mir eine neue Maschine um den aktuellen Ego-Shootern (Crysis) Tribut zu zollen. Merkwürdigerweise arbeitete ich aber auf dem alten Rechner weiter, der Neue diente nur als Spielekonsole. Fast eineinhalb Jahre später, habe ich aber den Umstieg vollzogen. Und sitze an meiner ehemaligen Höllenmaschine. Trotzdem möchte ich die zusätzliche Power (gegenüber dem 1800+) nicht mehr missen. Vor allem bei der Bildbearbeitung, hat man nun einfach mehr Spaß.

Uh, sehe gerade ist ein bisschen lang geworden. Na ja, dafür ist das heute vielleicht der einzige Kommentar von mir :D

Sascha | 19. Februar 2010 um 22:59 Uhr
bisherige Kommentare: 1279

@Newton
Kein Problem, gerade mit fortschreitendem Alter wird man ja immer geschwätziger :P

Da hatten wir ja einen ähnlichen Einstieg, auch wenn mein ATARI -Model 600XL- glücklicherweise funktionierte. Ich hatte dann auch 2(!) Kassettenlaufwerke, die ich ausgiebig nutzte. ICh hatte zig Kassetten, auf denen ich die Programme speicherte, die ich geschrieben hatte. Oder diejenigen, die ich abgetippt hatte. Ja, auch ich kenne diese Magazine, von denen du berichtest ;) Teilweise gab es auch Bücher, in denen 20 Seiten Code zum Tippen abgedruckt waren! War immer besonders schön, wenn man dann irgendwo einen kleinen Tippfehler hatte und deswegen das ganze Programm nicht richtig lief (ohne mit Fehlermeldung abzubrechen), nur weil man irgendwo statt 125,348 vielleicht 152,348 geschrieben hatte… versuch das mal zu finden, bei dutzenden Seiten Code!!

Unvergessen auch mein BASIC-Lernprogramm “ATARI-BASIC mit Dagmar Berghoff” :D Da wurde das Medium der Datasette (Datenkassette) voll ausgenutzt. Ständig lud das Programm Lernabschnitte nach und spielte dann auf der Tonspur der Kassette Erklärungen von Frau Berghoff ab. Hach ja, war schon eine feine Zeit… muss mal sehen, ob ich da nicht mal einen kompletten Artikel drüber schreibe, es gäb so viel zu erzählen… sieht man ja an dir :D

bagalutenGregor | 20. Februar 2010 um 02:53 Uhr
bisherige Kommentare: 13

Also von C64 Amiga in 80 und 90 und der ein oder Anderen Konsole,
habe ich
folgende IBM-Kompatibelen im einsatz gehabt:
(1999-2001)
Ein unter 80286 XT-Formfaktor mit 8Bit ISA Erweiterungskarten 640 kb RAM DOS1.2 / SuSe Linux 6
(2000)
80486 DX4 100 MHZ 32 MB EDO-RAM mit PCI AT-Formfaktor DOS5 /DOS6 /WIN3.1 /Win 95 /98 /98SE
(2000/2001)
Pentium1 75MHZ (ohne Gehäuse) TESTRECHNER DOS6 mit WIN3.1 (nicht 3.11) im Internet 14k Modem von ELSA
(2001)
AMD K6-II 500MHZ 64 MB SD-RAM AGP AT-Formfaaktor DOS6 WIN98 / WIN ME
(2001-2009)
AMD K6-II 500MHZ 512 MB SD-RAM AGP ATX-Formfaktor WIN98 / WIN ME / WIN2k / WIN XP / SuSe LINUX 9
(2003-2007)
AMD DURON 950 MHZ 512MB SD-RAM(MISTDING) Erstes DVD-LW WIN2k WIN XP
—-
Ab hier alles in Betrieb
(2007)
AMD Athlon X2 3000+ 64bit 2GB DDR-RAM PCI-EXPRESS 2 Monitore SUSE11.1 / WIN XP 32BIT / WIN XP64BIT/ WIN7 RC 64BIT
(2008)
PENTIUMII 333MHZ 128MB SD-RAM WIN XP / DaamnSmallLinux (DSL) / SUSE LINUX 11.1
(2010)
NETBOOK ACER AspireONE 531h mit Intel Atom 1GB RAM WIN7 Starter
Überings meine erste Festplatte Wog bestimmt 2kg fasste 10 MB war größer als ein DVD-LW aber vollbekommen hab ich die 10MB nie meine derzeitige 160GB HDD im DESKTOP platzt aus allen nähten
cu an other time
on an other place

der bagalutenGregor

Sascha | 20. Februar 2010 um 11:42 Uhr
bisherige Kommentare: 1279

@bagalutenGregor
Das Problem mit der Festplattenkapazität kommt mir irgendwie bekannt vor :D Früher, als der Platz noch arg begrenzt war, hat man sich anscheinend bei den Programmierern mehr Mühe gegeben, nicht zu viel Platz zu verschwenden. Das ist bei heutigen Programmen leider nicht mehr immer der Fall… hier ein paar zusätzliche Schriftarten, die keiner braucht, dort ein paar Beispielgrafiken, die ungefragt mitinstalliert werden – ganz zu schweigen von den zusätzlichen Programmen und Toolbars, die unerfahrene Anwender gerne mal mitinstallieren, wenn sie zu schnell auf “Weiter” klicken ;)

Aber dass Festplatten früher so schwer waren, wusste ich auch nicht mehr. Damals konnte man ja noch richtig was für die Fitness tun, wenn man sich eine neue Festplatte gekauft hat :D

Newton | 20. Februar 2010 um 21:31 Uhr
bisherige Kommentare: 156

@Sascha
Beim Thema Tippfehler fällt mir der Poke-Befehl des Commodore-BASIC ein. Auf dem Ding wurde alles ge”Poke”t, wofür es im Schneider-BASIC schon eigene Befehle gab (Thema Grafik z.B.). Bei den ganzen Zahlenkolonnen die da folgten, konnte schon mal was schiefgehen.

Ich erinnere mich auch an eine 10MB-Festplatte im 5,25″-Format. Das Ding war zusammen mit dem Controller auf einer riesigen Steckkarte untergebracht, die dann im Gehäuse des Amiga 2000 verschwand. Steckplätze hatte der ja genug, wenn man da an die heutigen Engpässe denkt.

bagalutenGregor | 21. Februar 2010 um 11:58 Uhr
bisherige Kommentare: 13

Ja, eindeutig wenn ich sehe das Firefox und Thunderbird mit durchschnittlich 50 MB Ram schon starten, und Firefox schnell mal auf über 200MB anschwillt, meine CPU Last ist im schnitt bei 20% aber der Arbeitspeicher liegt schnell mal bei 80-100% startet ja schon mit rd 50 % Auslastung nur für WIN7, Bill Gates sagte mal kein Mensch wür je mehr wie 640kb RAM brauchen, WIN95 brauchte min 8MB, also wo wird sich das nur hin entwickeln. Von den Datengrößen mal ganz abgesehn. Aber auch früher passten Spiele mit grandioser Grafik auf eine Diskette, Heute liegen Spiele mit mittelmäßiger bis schlechter Grafik, (Teilweise war der Amiga Besser) Tatsächlich auf DVD vor, und da sind dann keine Besonderen VIDEO-Sequenzen dabei.
Zu Festplatte das war ne 5 1/4″ HDD mit einer Tiefe von rund 50cm. sgt einiges, Aber es passte Alles nötige druff, habe damals aber auch noch nichts mit VIDEOS BILDERN und Co gehabt, DOS und LINUX liefen unter Konsole, Nur Textdatein warn angesagt. Dafür hatte ich Kistenweise VHS Kassetten MC’s Schallplatten und Photoalben, die daten bekommt man heute in die Hosentasche. Hm, ob wirklich alles Besser is steht da echt mal zur Diskussion an.
cu an other time
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der bagalutenGregor

Sascha | 21. Februar 2010 um 12:48 Uhr
bisherige Kommentare: 1279

@Newton
Genau auf diese Poke-Befehle, die ich auch aus ATARI 600XL-Zeiten noch zu gut kenne, habe ich bei den Zahlen angespielt ;) Das war wirklich höllisch, vor allem, wenn man sich durch 20 Seiten Code getippt hatte, nur um dann am Ende festzustellen, dass man sich wohl irgendwo vertippt haben musste *grrr* Dann konnte man im schlimmsten Fall den ganzen Code noch einmal Stück für Stück durchgehen und nachdem Zahlendreher suchen.

@bagalutenGregor
Genau DAS meine ich. Und ich fürchte, je weiter die Entwicklung voranschreitet und Speicherplatz immer günstiger wird, desto weniger werden sich die Software-Entwickler bemühen, ihre Software dahingehend zu optimieren. Das gilt für Festplattenspeicher, wie für RAM oder sonstige Ressourcen. Warum bleibt z.B. der Funktionsumfang von Office-Programmen über die Jahre hinweg ziemlich gleich, die Systemanforderungen solcher Programme aber werden immer höher?

bagalutenGregor | 21. Februar 2010 um 12:55 Uhr
bisherige Kommentare: 13

Ich unterstelle denen nochnichtmal nachlässigkeit, sonder groben vorsatz, warum sonst sollte ich mir nen neuen Rechner ne Größere Platte, mehr Arbeitspeicher kaufen. Das ist der Hardware Industrie zuspielen, mehr nicht.
cu an other time
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der bagalutenGregor

Newton | 21. Februar 2010 um 19:00 Uhr
bisherige Kommentare: 156

Wie unnötig das ist, sieht man an den Konsolen. Man beobachte die Qualität der Spiele (Grafik, Sound, Geschwindigkeit) über die Zeit eines Konsolenmodells. Anfangs unterscheiden sie sichnicht groß von Spielen des Vorgängermodells um dann immer besser und teilweise bombastisch zu werden. Und das ohne, dass sich die Hardware verändert. Einfach nur durch das Lernen der Programmierer. Sie lernen die Hardware immer besser kennen und die Ressourcen besser zu nutzen. Einfach, weil sie keine Wahl haben. Ähnlich war das auch bei den Homecomputern. Klar gab es Speichererweiterungen usw. Aber da der Großteil der User sowas nicht hatte, musste jedes Programm und jedes Spiel auf der Original-Hardware anständig laufen.
Da sollten sich die PC-Programmierer mal eine Scheibe von abschneiden. Aber so ist das ja auch in anderen Bereichen. Wenn man es im Überfluss hat, kann man ruhig verschwenderisch damit umgehen.

Sascha | 21. Februar 2010 um 23:15 Uhr
bisherige Kommentare: 1279

@bagalutenGregor
Das wäre natürlich auch eine Möglichkeit… im Gegenzug werden dann bei den Neu-PC-Komplettsystemen auch immer diese lästigen und unbrauchbaren Test-Versionen irgendwelcher Programme vorinstalliert, die das Gerät schon vor der ersten Inanspruchnahme zumüllen.

Und selbst, wenn dem nicht so sein sollte… wäre auf jeden Fall Stoff für eine tolle Verschwörungstheorie^^

@Newton
Gutes Beispiel. Man muss ja nur mal die ersten Spiele für die Playstation 2 und einige der späteren Exemplare miteinander vergleichen, um diese Unterschiede zu sehen. Da sich im Bereich der Computer-Hardware die Spirale aber inzwischen so schnell dreht, dass alle paar Monate ein PC quasi komplett überholt ist, bleibt den Programmierern ja kaum noch Zeit, sich mal auf einen bestehenden “Standard” einzustellen.

Gucky | 22. Februar 2010 um 03:39 Uhr
bisherige Kommentare: 82

Ein PC ist schon überholt wenn du ihn kaufst… :mergreen:

Sascha | 22. Februar 2010 um 11:50 Uhr
bisherige Kommentare: 1279

@Gucky
Stimmt, ist fast wie mit einem Neuwagen. Bis du mit dem PC aus dem Laden raus, ist er schon nur noch die Hälfte wert :D

Newton | 22. Februar 2010 um 19:48 Uhr
bisherige Kommentare: 156

Weswegen man Computer und Autos eigentlich nur gebraucht kaufen sollte. Bei den Autos mache ich das seit eh und je, ebenso bei meiner Foto-Hardware.

Sascha | 22. Februar 2010 um 23:07 Uhr
bisherige Kommentare: 1279

@Newton
Du bist ja sowieso der geborene Händler, sowohl im RL als auch erst recht in der digitalen Welt ;)

Newton | 23. Februar 2010 um 19:16 Uhr
bisherige Kommentare: 156

Leider habe ich für das Verkaufen im RL nicht so viel Zeit. Da sind also Verluste einprogrammiert. *Hach*, was waren das noch Zeiten, als man seinen Avatar auf den Boden hockte und der die ganze “Arbeit” übernahm :D

Sascha | 23. Februar 2010 um 20:00 Uhr
bisherige Kommentare: 1279

@Newton
Du kannst ja mal ausprobieren, was passiert, wenn du dich mit irgendwelchem Plunder bei euch auf den Marktplatz setzt, anfängst, zu meditieren und dir dabei ein Schild mit gelber Schrift auf schwarzem Grund über den Kopf hältst, auf dem dann irgendwas steht wie “ChEaP sTuFf BuY fAsT PLZ!!11elf” :D

Newton | 24. Februar 2010 um 19:11 Uhr
bisherige Kommentare: 156

@Sascha

LMFAO!!!!1!1!!1exclamationmark

AAMOF, dass ich das schon längst gemacht hätte. Aber wie gesagt, mir fehlt die Zeit mich dort zu blamieren :) ))999lolo
Meine SO würde es lieber gestern als heute sehen, dass ich meinen “Plunder” loswerde.

In diesem Sinne…ph342 m3 1337 h4xX02 5k111Zz!!!!!!1 11
:D :D :D

Sascha | 25. Februar 2010 um 11:25 Uhr
bisherige Kommentare: 1279

@Newton
Manchmal mache ich mir wirklich Sorgen, wenn du diese “Phasen” hast :D

Newton | 25. Februar 2010 um 20:37 Uhr
bisherige Kommentare: 156

Du hast damit angefangen, Du kannst es stoppen :D

Sascha | 26. Februar 2010 um 12:52 Uhr
bisherige Kommentare: 1279

@Newton
Klingt ja fast, als sei ich ein kleiner Gott^^

Newton | 26. Februar 2010 um 19:52 Uhr
bisherige Kommentare: 156

Ja, aber nur ein ganz kleiner ;)
So, nun ist aber Schluss. Wir haben die Anderen schon mit dem Kauderwelsch verschreckt :)

Sicher gibt es doch noch weitere Geschichten aus dem Computer-Steinzeitalter.

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