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Twitter, Facebook und Google Buzz unter einer Oberfläche vereinen
10 Kommentare | veröffentlicht von Sascha in genutzt
In den letzten Tagen konnte man sich kaum frei im Internet bewegen, ohne an jeder zweiten Ecke auf das aktuelle Thema Google Buzz zu stoßen.
Für diejenigen, die von Buzz bislang tatsächlich noch nichts mitbekommen haben: Buzz ist eine Art Twitter oder Facebook. Man kann also -wenn man einen kostenlosen Google-Account hat- kurze Mitteilungen schreiben, Links zu interessanten Bildern oder Videos posten etc. Wer euch interessant findet, kann einstellen, das er all eure Buzz-Texte mitlesen will und bekommt diese dann in seinem Buzz-Account, der in GoogleMail integriert ist, präsentiert. Wer es noch genauer wissen will, findet hier einen kleinen Überblick dazu, was Buzz eigentlich ist.
Ob sich Google Buzz gegen Twitter und Facebook durchsetzen kann, ob es zusammen mit den beiden anderen agieren wird, oder ob es erfolglos in der Versenkung verschwindet, das steht noch in den Sternen und wird erst die Zukunft zeigen. Ein gewisses Grund-Interesse am “Herumspielen” mit diesem neuen Google-Service scheint aber in der Netzgemeinde zweifellos vorhanden zu sein.
Was liegt also näher, als die drei bekannten Services unter einer Oberfläche zu vereinen? Auf diese Weise müsste man
nicht ständig zwischen diversen Oberflächen switchen,
könnte man den besten Nutzen aus allen drei Diensten ziehen und
könnte man die verschiedenen Dienste so wunderbar miteinander vergleichen.
Ihr ahnt es wahrscheinlich schon: diese Verbindung unter einer gemeinsamen Oberfläche ist problemlos möglich! Unabhängig von eurem Betriebssystem! Es läuft nämlich alles in eurem Browser ab.
Als Bindeglied dient uns hierbei die Oberfläche von GoogleMail. In dieser ist Buzz ja bereits standardmäßig integriert.

Doch wie bekommen wir nun Twitter und Facebook in die GoogleMail-Oberfläche? Nun, hierbei bedienen wir uns einer Funktion der GoogleLabs, die es ermöglicht GoogleMail mit beliebigen Gadgets im Funktionsumfang zu erweitern. Die Anleitung hierzu habe ich von Andreas Floemer erhalten, welche ich im Folgenden um eine passende Bebilderung erweitert habe und gerne mit eigenen, einfachen Worten erklären will:
Hierzu betreten wir zunächst die GoogleLabs, indem wir auf das grüne Reagenzglas oben rechts im Browserfenster klicken:
Im folgenden Fenster müsst ihr nach unten scrollen, bis ihr die Funktion “Gadget per URL hinzufügen” findet. Die müsst ihr aktivieren und danach mit einem Klick auf den ganz unten auf der Seite befindlichen Button “Änderungen speichern” bestätigen.

Danach landet ihr wieder im Posteingang eures GoogleMail-Accounts. Jetzt klickt ihr auf “Einstellungen” – diese Option befindet sich neben dem eben genutzten, grünen Reagenzglas. Im Einstellungsmenü klickt ihr schließlich auf den Reiter “Gadgets”:

Dort werdet ihr ein Eingabefeld vorfinden, welches mit “Gadget über seine URL hinzufügen:” beschriftet ist. In das Eingabefeld gebt ihr folgende URL ein, um der Oberfläche ein Twitter-Gadget hinzuzufügen:
https://twittergadget.appspot.com/gadget-gmail.xml
Bestätigt die Aktion mit einem finalen Klick auf den Button “Hinzufügen”.
Für ein Facebook-Gadget gebt ihr in das Feld folgende URL ein:
http://hosting.gmodules.com/ig/gadgets/file/104971404861070329537/facebook.xml
Auch hier muss natürlich eine Bestätigung mittels “Hinzufügen”-Button erfolgen.
Nun habt ihr die beiden Gadgets in der Oberfläche von GoogleMail integriert. Schaut hierzu einfach mal ein wenig tiefer in eure Seitenleiste / Navigationsleiste von GoogleMail, dann werdet ihr die beiden integrierten Gadgets schnell finden:

Optisch auf jeden Fall schöner gelöst, ist das Twitter-Gadget. Bevor ihr dieses zum ersten mal nutzen könnt, müsst ihr ggf. der Anwendung erlauben, auf euren Twitter-Account zugreifen zu dürfen. Dies ist für solche Anwendungen durchaus normal. Ihr werdet für die Bestätigung auf eure Twitter-Seite weitergeleitet, wo ihr den Zugriff entweder erlauben oder verweigern könnt… bei Verweigerung funktioniert das Gadget dann allerdings natürlich nicht.
Nachdem ihr den Zugriff erlaubt habt, könnt ihr im Gadget euren aktuellen Status posten oder auch Twitter durch einen Klick auf die entsprechende Stelle im Gadget auf die Größe des GoogleMail-Bereichs expandieren lassen:

Das sieht dann so aus:

Mit den Verpixelungen müsst ihr euch selbstverständlich nicht herumärgern, die habe ich nur nachträglich eingefügt, um meinen datenschutzrechtlichen Verpflichtungen nachzukommen
Euch wünsche ich nun viel Spaß beim ausprobieren der Gadgets bzw. beim Testen der drei Dienste unter einer gemeinsamen Web-Oberfläche.
Wie steht ihr denn zu Buzz? Habt ihr es schon ausprobiert? Mögt ihr die Möglichkeiten, die es euch bietet, wie z.B. die einfache Integration externer Dienste? Könnt ihr euch vorstellen, Buzz beispielsweise zusätzlich neben Twitter zu verwenden? Oder findet ihr vielleicht alle diese Social-Networks wenig inspirierend? Werdet ihr diese Möglichkeit der gemeinsamen Oberfläche einmal ausprobieren? Ich bin auf eure Kommentare und Meinungen sehr gespannt.
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10 Rückmeldungen zu Twitter, Facebook und Google Buzz unter einer Oberfläche vereinen
Kommentare
plerzelwupp | 14. Februar 2010 um 13:46 Uhr
bisherige Kommentare: 137
Tarik | 14. Februar 2010 um 18:45 Uhr
bisherige Kommentare: 36
Habe die Seite noch nicht besucht und werde es, wenn kein Wunder geschieht, auch in den nächsten Monaten nicht machen.
Mir reicht es schon, dass ich einen Facebook- und einen Schülervz-Account habe…
Mit den ganzen sozialen Netzwerken kann ich nicht viel anfangen, mir gefällt das soziale Leben im RealLife besser…
Michael | 14. Februar 2010 um 20:19 Uhr
bisherige Kommentare: 5
Klingt interessant, nur nutze ich Twitter, welches meine Tweets auch an Facebook sendet und bei Bedarf kann ich über Twitter auch meine Statusmeldung bei Xing aktualisieren.
Danke trotzdem für den Hinweis.
Gucky | 14. Februar 2010 um 20:48 Uhr
bisherige Kommentare: 82
Ich verknispele gerne alles miteinander… ![]()
An dieser Buzz-Sache könnte mich interessieren, daß alles unter einem Hut ist. Also mit den ganzen anderen Diensten von Google.
Allerdings habe ich im Moment was anderes auf den Hörnern und habe keine Zeit, mich da intensiver drum zu kümmern. Wird aber nachgeholt…
Aber verknispelt habe ich es schon…
Nila | 15. Februar 2010 um 10:14 Uhr
bisherige Kommentare: 68
Momentan bin ich noch sozusagen BUzz-geheilt. Irgendwie hat mich dieses BUZZ-Fieber noch nicht wirklich angesteckt. Mal gucken…
Gucky | 15. Februar 2010 um 15:49 Uhr
bisherige Kommentare: 82
Ich kenne noch viele solcher lustigen Wörter…
Michael | 15. Februar 2010 um 19:47 Uhr
bisherige Kommentare: 5
Ich glaube kaum, dass Buzz dazu kommt, außer, es wird in Gravity integriert.
Dann ja
Michael | 15. Februar 2010 um 20:16 Uhr
bisherige Kommentare: 5
@Sascha: eben, nur habe ich kein iPhone, wo es alle tollen Apps für gibt, sondern ein Nokia mit S60-System, da ist Gravity ein echt klasse Twitter/identi.ca/Facebook/Newsreader-Client, der auch DIenste wie Twitpic, posterous und mobypicture unterstützt und in der Version für S60V5 sogar 4square. Wenn der Progger da noch andere Dienste mit implementiert, werde ich Buzz nutzen. Denn zuhause reichen die Weboberflächen von Twitter und Facebook.
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Gut, dass du das mit den Verpixelungen erklärt hast – ich dachte schon, die Seite ist unscharf.
Ehrlich gesagt wusste ich von dem Mail-Twitter-Gadget noch nichts – schöne Sache, die ich mir auf jeden Fall auch zu Gemüte führe.
Wie ich zu Buzz stehe? Ok, ich oute mich mal und sage, dass es mir besser gefällt als twitter oder facebook.
Twitter ist etwas “zu einfach – es können auch keine richtigen Diskussionen entstehen. Facebook ist zu bunt und die ganzen Spielchen sagen mir nichts. An Buzz hingegen könnte ich mich gewöhnen.