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Die Popo-Dusche für den scharfen Strahl mitten ins “Zentrum”
18 Kommentare | veröffentlicht von Sascha in geschmunzelt, gesichtet
“Popo-Dusche? Ist das etwa das, was ich mir darunter vorstelle?”, wird sich nun vielleicht manch einer von euch fragen. Ja, es ist in der Tat genau das, wonach es sich anhört. Einige kennen diese Dinger vielleicht schon, da sie vor allem im asiatischen Raum verbreitet sind.
Und wie ich dank eines Hinweises von D4N13L via Twitter erfahren habe, hat es die hierzulande “Popo-Dusche” genannte Apparatur allem Anschein nach inzwischen auch zu uns nach Deutschland geschafft.
Jedenfalls gibt es da in Sonthofen, gaaaaanz tief im Süden der Republik, eine Firma, die nun solche “Popo-Duschen” verkauft und damit auch bereits im Regionalfernsehen aufgetreten ist (Video weiter unten im Artikel). Hinter der lustig anmutenden Bezeichnung steckt jedoch, wenn man sich die genaue Funktionsweise einmal näher betrachtet, auch jede Menge Technik:
Anders als beim klassichen Bidet, welches separat neben der Toilette angebracht ist, um sich dort an den schwer zu erreichenden Stellen waschen zu können, wird die Popo-Dusche direkt in die Toilette integriert.
Hat man sein “Geschäft” erledigt, kann man die Popo-Dusche aktivieren. Dann fährt eine Düse unter der Klobrille hervor, überprüft via Infrarot. ob wirklich jemand auf dem Lokus sitzt, nimmt dann die “Zielregion” ins Visier und schießt dann einen Wasserstrahl zur Reinigung der Region ab. Intensität und Temperatur soll man wohl selbst festlegen können, um den Strahl an die eigenen Bedürfnisse anpassen zu können. Danach fährt die Düse wieder in ihren Schacht zurück und wird dort mittels Selbstreinigungsfunktion und unter Zunahme von etwas Jod gereinigt.
Nun möchte man natürlich nur in seltenen Fällen mit einem nassen Hintern von der Toilette aufstehen. Daher kommt nach der Dusche noch ein Gebläse zur Aktion, welches in sechs verschiedenen Temperaturstufen bis max. 45°C Den Po trocknet. Der Hersteller macht hier darauf aufmerksam, dass in der Regel ca. 2 Minuten für die Trocknung ausreichen, da man den Popo nur an- und nicht etwa austrocknen sollte.
Die Popo-Dusche gibt es übrigens -anders, als der Name vermuten lassen würde- nicht nur für den Popo. Speziell für Frauen gibt es noch eine sog. “Lady-Düse”, um das Rundum-Sorglos-Paket für die Damemwelt abzurunden.
Damit man sich an kalten Wintertagen nicht sprichwörtlich den Hintern abfriert, wurde sogar an Sitzheizungen in den Klobrillen gedacht!
Wer sich nun ein genaueres Bild von den Dingern machen möchte, findet Bilder und weitere Infos auf der Seite des Herstellers unter Popodusche.de
Bereits weiter oben im Text hatte ich darauf hingewiesen, dass es auch einen Fernsehbericht hierüber im dortigen Regionalfernsehen gab. Diesen Ausschnitt will ich den interessierten Lesern natürlich nicht vorenthalten:
Unter Hygiene-Aspekten sicherlich eine interessante Sache. Und da einige Modelle mit einer Fernbedienung gesteuert werden, kann das sicherlich für manchen Spaß auf der nächsten Familienfeier sorgen, wenn Oma auf dem Klo verschwindet
Andererseits dauert der Spaß natürlich auch seine Zeit. Allein die Trocknung um die 2 Minuten und der eigentliche Duschvorgang mit Herausfahren der Düse etc. darf ja auch nicht unterschätzt werden.
Was haltet ihr denn von der Popodusche? Kann sich so etwas in Deutschland durchsetzen? Oder sind wir dafür schon zu viele Jahre auf unser Toiletten-Papier geeicht worden? Könntet ihr euch vorstellen, so ein Ding regelmäßig zu nutzen? Ich warte gespannt auf eure Ansichten zu diesem “intimen” Thema.
18 Rückmeldungen zu Die Popo-Dusche für den scharfen Strahl mitten ins “Zentrum”
Kommentare
Gucky | 13. Januar 2010 um 21:11 Uhr
bisherige Kommentare: 82
Dragonlover | 13. Januar 2010 um 22:06 Uhr
bisherige Kommentare: 104
Man müsste es tatsächlich mal ausprobieren. Einfach so kaufen würd ich wohl nicht, weil sind auch ganz schön teuer.
Die Vorurteile überwiegen hier bei mir: Wird das wirklich alles sauber/geht der Strahl nicht daneben? Wird die Toilette von innen nicht total dreckig jedesmal? Wird wohl nicht so sein aber…bestimmt nur Gewöhnungssache.
Die Japaner benutzen mittlerweile vermehrt “Washlets”. Diese besitzen nicht nur die besagte Dusche sondern öffnen noch automatisch, heizen die Brille vor und haben meist noch ein Radio und servieren heissen Kaffee
(Ok, das letzte (noch) nicht)
Kostet so zwischen 800 und 8000 Euro. Je nach Komfort^^
Blinkfeuer | 13. Januar 2010 um 23:28 Uhr
bisherige Kommentare: 6
Ist wohl für Weicheier!
Sandstrahlen! Der Bringer!
Alternativ: K ä r c h…
jan | 14. Januar 2010 um 02:10 Uhr
bisherige Kommentare: 7
Also ich finde diese Popo-Dusche echt gut. Es ist zwar am Anfang bestimmt Gewöhnungssache, aber wo ich in Asien war , man kann sich daran gewöhnen.
Fulanos Worte | 14. Januar 2010 um 13:58 Uhr
bisherige Kommentare: 41
Da muss man aber auch Zeit mitbringen, wenn alleine die Trocknung schon zwei Minuten dauern soll!
Gruß
Fulano
jan | 14. Januar 2010 um 19:53 Uhr
bisherige Kommentare: 7
Hi ich war in Thailand, da in verschiedenen Hotels wo dieses so vorhanden, dann Laos dort war es nicht
Verena | 15. Januar 2010 um 14:37 Uhr
bisherige Kommentare: 35
witzige Idee.
aber ich weiß nicht. Ich glaub, ich fänds nicht so schön, wenn so’n Wasserstrahl von unten .. also mich reinigen würde. Das ist doch dann auch sicher kaltes Wasser. brr nix gegen kaltes Wasser – ich dusch immer wenn ich fertig bin kalt und warm abwechselnd, aber an dieser intimen Stelle ist das kalte Wasser doch etwas unangenehmer..
Tarik | 15. Januar 2010 um 20:49 Uhr
bisherige Kommentare: 36
Hier in Argentinien sind Bidets total verbreitet,
ich muss allerdings gestehen, diese noch nicht ausprobiert zu haben, es ist einfach eine ungewohnte Vorstellung…
Ansonsten sieht das nach einem tollen Spielzeug aus, man sollte allerdings vorher wohl alle elektronischen Geräte aus der Gefahrenzone bringen, wie man sieht, kommt der Strahl der Düse ja doch weiter als man denkt.
AMUNO | 16. Januar 2010 um 01:06 Uhr
bisherige Kommentare: 2
Alter Schwede,
was es für ein Zeugs gibt. Dachte zuerst es handelt sich um ein Bidet, aber sowas direkt in der Schüssel zu haben??? Ich kann mir wirklich tollere Dinge vorstellen ^^
Gruß
AMUNO
vom
Literaturasyl
Daniel | 17. Januar 2010 um 13:43 Uhr
bisherige Kommentare: 3
Da hat sich jemand glatt meines Tweets erbarmt und draus nen ganzen Blogeintrag gemacht
Den Link habe ich übrigens auf einem Auto gefunden. Kann passieren wenn man auf Autobahnen im Allgäu unterwegs ist.
Und wenn die Zahnbürstenborsten mal wieder verbogen sind; Kopf ins Klo und spühlen.
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Also eine feuchte Reinigung hat schon was für sich…

Allerdings mache ich das mir zuhause mit einem feuchten Stück Toilettenpapier (natürlich mit warmen Wasser angefeuchtet) und dann mit trockenem hinterher.
Es gibt ja auch so feuchtes Toilettenpapier zum Nachwischen (ich will jetzt keine Markennamen nennen).
Aber das ist mir zu teuer ! Wenn ich finanziell etwas besser drauf wäre, würde ich das nehmen.
Naja… und wenn man auf öffentlichen oder halböffentlichen Toiletten ist, wäre das eine gute Sache… aaaber… wer will das bezahlen. Neben der Anschaffung mußt das ja auch gewartet werden.
Für zuhause würde ich mir das – zumindest in der Startphase – nicht anschaffen, da es bestimmt schweineteuer ist.
Das war wieder ein Themaa für den Arsch…