Gesichtet: Das Fundstück der Woche (21)

Fundstück der Woche

Einmal pro Woche -am Sonntag- präsentiere ich euch in dieser Rubrik Dinge, die ich im Verlauf der Woche gesichtet habe, zu denen jedoch kein eigener, ausführlicher Artikel verfasst wurde, was aber zumeist auch gar nicht nötig ist, da die präsentierten Fundstücke eigentlich fast für sich selbst sprechen.

Diesmal gibt es einen Dienst für Twitter, welcher einigen Twitter-Usern herzlich egal sein, für andere hingegen durchaus einen Nutzen haben dürfte. Außerdem werfen wir heute zur Abwechslung mal einen Blick in die Zeitung… das ist dieses gedruckte Zeug, von dem man, wenn man nicht aufpasst, ganz schnell schwarze Finger bekommen kann ;)

Den besagte Twitter-Dienst hat Ibo passenderweise via Twitter publik gemacht. Es handelt sich dabei um einen Web-Dienst namens TweetBook. Und TweetBook macht genau das, was der Name schon vermuten lässt – er erstellt aus euren Tweets (so nennt man die Meldungen auf Twitter) ein Buch – im PDF-Format. Ob dieses letztlich besonders lesenswert ist, bleibt dahingestellt und dürfte in erhöhtem Maße von der Qualität eurer Kurznachrichten abhängen. Manch einer mag sich auch fragen, was das überhaupt soll. Diesen Leuten sei gesagt, dass es durchaus eine Vielzahl von Twitter-Usern gibt, die allwöchentlich mit entsprechenden Plugins ihre veröffentlichten Tweets automatisch in ihrem Blog veröffentlichen, um die Tweets auf diese Weise zu archivieren. TweetBook könnte für solche Leute eine interessante Alternative anbieten, da die Tweets -anders als im Blog-Archiv- hier als PDF erstellt werden und beispielsweise ganz leicht ausgedruckt oder auf beliebigen Datenträgern abgespeichert werden können, wenn es denn sein soll.

Kommen wir von digitalen Büchern zu klassischen Zeitungen. In vielen solchen Zeitungen gibt es eine Rubrik, wo man Glückwünsche und ähnliches für andere Menschen hinterlassen kann. So, wie im folgenden Beispiel dem Herbert zum 90. Geburtstag gratuliert wird. Allerdings hat im gleichen Beispielbild auch der Detlev der Carola eine Nachricht mit auf den Weg geben wollen… ganz dezent:

Zeitungsartikel

Entdeckt hat den Zeitungsausschnitt Jens, und er stellt dazu eine nachvollziehbare Frage: Hatte der Detlev einfach zu viel Geld? Oder ein schlechtes Gewissen? Was sagen denn die Leserinnen meines Blogs dazu – ist das zu viel? Oder würdet ihr eine solche Fülle von Liebesbekundungen auf engstem Raum mögen? Und an meine männlichen Leser gerichtet: was haltet ihr von Detlevs Aktion, die halbe Zeitung mit seinen Anzeigen an Caro zu “pflastern”?


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