Aktion: Zitate aus der Blogosphäre

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Konna von der Gedankendeponie sammelt gerne. Und zwar nicht nur Sammelkarten von Bloggern, eine Aktion, zu der auch ich damals einen Beitrag leistete; nein, der Konna sammelt auch gerne Zitate aus Blogs, in denen er unterwegs ist. Das können mal nachdenklich stimmende Zitate sein, aber auch mal einfach lustige oder traurige. Diese Zitate präsentiert er dann in unregelmäßigen Abständen im Rahmen einer eigenen Serie auf seinem Blog. Inzwischen hat es sogar mein Blog in die illustre Runde der dort Zitierten geschafft 🙂

Nun aber hat Konna keine Lust mehr, ständig nur allein nach Zitaten zu fahnden. Daher hat er eine Blogparade gestartet, in welcher er dazu aufruft, dass auch wir Zitate sammeln und veröffentlichen, die wir schön finden, die uns zum Lachen gebracht haben, die uns zum Nachdenken angregt haben oder die sprachlich besonders schön sind. Ich möchte seinem Aufruf hiermit folgen. Allerdings gibt es da ein kleines Problem:

Es ist wie so oft – liest man einfach nur, dann stolpert man an jeder Ecke über Textpassagen, die es wert wären, dass man sie zitiert. Wenn man sich aber mal -wie jetzt- gezielt auf die Suche nach solchen Dingen macht, findet man nichts… vielleicht -nein, sehr wahrscheinlich- sieht man einfach den Wald vor lauter Bäumen nicht! Dennoch sind mit in letzter Zeit besonders zwei Zitate im Kopf geblieben, die ich dann an dieser Stelle gerne mit euch teilen möchte und somit auch gleichzeitig meinen Beitrag zu Konnas Blogparade leiste.

Das erste Zitat ist in diversen Blogs und auf verschiedenen Webseiten veröffentlicht worden. Da es ursprünglich jedoch aus der TAZ stammt, verzichte ich an dieser Stelle auf die Zitierung irgendeines der zahlreichen Blogs und verweise stattdessen auf den ursprünglichen Artikel – es handelt sich somit also nur indirekt um ein „echtes“ Blog-Zitat, aber ich hoffe, Konna drückt hier ein Auge zu? 😉

Das Zitat stammt von Roger Willemsen, den die älteren Leser vielleicht noch aus seiner ZDF-Sendung Willemsens Woche kennen; da er recht belesen und wortgewandt ist, gilt er gemeinhin als Intellektueller. Umso erstaunter waren weite Teile der Öffentlichkeit über sein Zitat zu Heidi Klum und ihrer Topmodel-Sendung:

Der Exzess der Nichtigkeit aber erreicht seinen Höhepunkt, wo Heidi Nazionale mit Knallchargen-Pathos und einer Pause, in der man die Leere ihres Kopfes wabern hört, ihre gestrenge Entscheidung mitteilt und wertes von unwertem Leben scheidet. Da möchte man sechs Sorten Scheiße aus ihr herausprügeln – wenn es nur nicht so frauenfeindlich wäre.

Quelle: R. Willemsen in der taz

Das zweite Zitat stammt aus Twitter; da Twitter allgemein als Microblogging-Dienst tituliert wird, zählen für mich dort getätigte Kommentare ebenfalls als (Micro-)Blogkommentare, die zitierfähig sind:

Das Leben ist kein Problem, das Du lösen musst. Es ist ein Geheimnis, das Du leben darfst.

Quelle: giesebrecht via Twitter

Wenn auch ihr noch an dieser Aktion von Konna teilnehmen wollt, dann habt ihr noch Zeit dazu bis zum 31.05.2009.


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