Was man bei Osterverstecken beachten sollte

Über Ostern habe ich es ein wenig ruhiger angehen lassen. Und eigentlich wollte ich hier im Blog auch gar nicht über Ostern berichten… macht ja schließlich jeder ;) Aber so ganz kann ich es mir nun, da Ostern eigentlich fast schon vorbei ist, dann doch nicht verkneifen.

Auslöser für meinen Beitrag ist ein Artikel, den ich bei Magrat gelesen habe und in welchem sie auch kurz das Thema Osterverstecke anspricht. Dazu möchte ich gerne noch ein paar Anmerkungen loswerden, die auf selbst erlebten Erfahrungen basieren. Es kann nicht schaden, sich das mal durchzulesen, denn es könnte euch zukünftig so manchen Ärger ersparen.

Mangels eines eigenen Gartens haben unsere Eltern die Eier und Osternester früher immer in der Wohnung versteckt. Das ist soweit auch kein großes Problem, wenn man einige grundlegende Punkte beachtet:

Tipp 1:
Es ist zum Beispiel eine sehr, sehr schlechte Idee, ein Osterei im Hausschu eines Kindes zu verstecken! Klein Sascha stand eines Ostersonntags tatenfroh auf und wollte auf Osternest-Suche gehen. Er schlüpfte also mit Schwung -und ohne näher hinzusehen- in seine Hausschuhe und PATSCH… das Osterei hat es nicht überlebt. Stattdessen hatte klein Sascha eine Sauerei im Schuh -zum Glück sind die Eier hartgekocht, sonst wäre es noch ekliger geworden^^- und einen solchen Schreck bekommen, dass er mit seinem erschrockenen Geschrei wahrscheinlich die halbe Straße geweckt hatte.

Tipp 2:
Wenn man eine größere Zahl an Ostereiern einzeln versteckt, dann ist es keine schlechte Idee, sich die einzelnen Verstecke wirklich, wirklich gut zu merken oder -noch besser- kurz zu notieren. Selbst wenn man nur wenige Eier versteckt, sollte man sich immer die genaue Zahl merken und später kontrollieren, ob auch alle gefunden wurden. Sonst geht es euch so wie uns in einem Jahr. Meine Schwester (damals hatte ich nur eine) und ich hatten fleißig Osternester gesucht und reiche Beute gemacht. Unsere Eltern waren nicht mehr ganz sicher, ob wir auch alle Eier gefunden hatten, da sie selbst den Überblick über die Verstecke verloren hatten und überdies vorher die Eier nicht abgezählt worden waren. Um es kurz zu machen: wir hatten ein Ei vergessen – das wurde uns einige Tage später schlagartig bewusst, als man zum Auffinden des Verstecks nur seiner Nase folgen musste.

Tipp 3:
Wer Haustiere wie Hunde oder verspielte Katzen hat, kann sich Notizen zu den Verstecken sparen. Wichtiger ist, dass man die Osternester erst kurz vor dem Wecken des Kindes versteckt -notfalls also verdammt früh aufsteht-, um den tierischen Bewohnern keine Zeit zu lassen, selbst dem Suchtrieb zu frönen und mit den Eiern und Schokohasen zu “spielen”. Das kann nämlich sonst eine große Schweinerei geben. Außerdem sorgt es nur im ersten Moment bei Kindern fü ein schadenfrohes Lachen… bis zu dem Punkt nämlich, wo sie kapieren, dass das eigentlich ihre Osternester gewesen wären und die nun eher leer ausgehen.

Tipp 4:
Wer will und einen entsprechenden Garten oder eine ähnliche Außenanlage hat, kann auch gerne nach draußen ausweichen und die Osternester dort verstecken. Aber auch hier gilt: versteckt das Zeug zeitnah! Mein Opa hatte seinerzeit für uns Enkelkinder die Osterleckereien in seinem Garten versteckt – in der Nacht zum Ostersonntag. Blöd nur, dass es später noch anfing zu schneien und wir am nächsten Morgen unter der dichten und hohen Schneedecke kaum etwas finden konnten. Unser Großvater konnte uns auch kaum Tipps geben – er hatte sich nämlich nicht an Tipp 2 gehalten und keine Notizen gemacht ;)

Wer diese 4 kleinen Tipps zukünftig beherzigt, kann sich vor so manchem Reinfall schützen. Habt ihr vielleicht auch noch ähnliche Tipps, die ihr beisteuern möchtet? Dann immer her damit!


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