Mehr Sein als Schein
Gestern hat Thomas über sein Erlebnis mit einer Rechtsanwältin geschrieben, die sehr darauf bedacht war, dass man ihren Doktor-Titel erwähnte, wenn man sie ansprach! Sie hat ihm sogar einen Brief geschrieben, der sich ausschließlich um dieses Thema drehte.
Klar, wenn man sich den Titel nich gerade irgendwo im Ausland gekauft hat -sowas soll ja vorkommen-, dann hat man normalerweise durchaus einige Zeit und Arbeit investiert, um diesen Titel zu erlangen. Dennoch finde ich Leute, die ganz extrem Wert darauf legen, mit ihrem Titel angesprochen zu werden, meist irgendwie unsympathisch. Ein Titel allein macht einen schließlich nicht zu einem besseren Menschen.
Glücklicherweise gibt es auch “Exemplare” unter den Doktoren, die das ähnlich sehen. Von einem solchen Menschen möchte ich euch gerne heute eine kurze, lustige Anekdote erzählen: [Weiterlesen...]
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Digitale Nachlassverwaltung
Zugegebenermaßen ist der Tod ein Thema, mit welchem sich Menschen zumeist eher ungern beschäftigen. Das hat zur Folge, dass man diesbezüglich wichtige Entscheidungen gerne vor sich herschiebt. Ich erinnere da nur allzu gerne noch einmal an den Artikel Organspende und Organspendeausweis. Auch um Testamente macht man sich wohl gerade in jungen Jahren weniger Gedanken. So bleiben nach dem Ableben eines Menschen oft viele offene Fragen, was wohl sein letzter Wille gewesen wäre.
Symm hat mich jetzt dankenswerterweise via E-Mail auf einen interessanten Artikel bei Spiegel Online aufmerksam gemacht, der sich mit einem sicherlich häufig noch vernachlässigten Aspekt des menschlichen Ablebens beschäftigt – dem digitalen Nachlass. [Weiterlesen...]
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Eine ganz linke Tour
Die gute Sara will ein wenig dem Alltagstrott entfliehen und schreibt daher als Rechtshänderin seit ein paar Tagen mit links. Ihr Beitrag hat mich dazu inspiriert, diesen Artikel hier zu verfassen.
Laut Saras Mutter soll sie im Kindergarten wohl umerzogen worden sein. Die sog. “Umerziehung” war früher sehr populär. Es galt als unschicklich, böse oder schlichtweg falsch, wenn man die linke Hand als “Haupthand” nutzte, weswegen Linkshänder dazu angehalten wurden, die rechte Hand zu nutzen. Dies geschah zumeist dadurch, dass man den Kindern den Stift aus der linken Hand nahm und in die rechte Hand legte. Es gab jedoch auch Fälle, in denen Kinder in der Schule vom Lehrer auf die linke Hand geschlagen wurden, wenn sie diese benutzt hatten.
Später stellte man dann fest, dass diese Umerziehung durchaus negative Folgen haben kann. [Weiterlesen...]
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Nach was die Leute so googlen
Wenn man so seine Seitenstatistiken auswertet, kommt man fast unweigerlich auch zu dem Punkt, an dem man sich damit beschäftigt, über welche Suchbegriffe bei Suchmaschinen die Leute auf diesen Blog gekommen sind.
Dabei wundert mich nicht mal so sehr, dass die Leute nach bestimmten Dingen suchen, sondern dass sie von Google dann auf diesen Blog geschickt werden! Klar, mit Berichten wie dem Porno-Hack einer TV-Station während des Superbowls holt man sich auch die ein oder andere schlüpfrige Anfrage via Google ins Haus bzw. auf den Blog. Aber diese Suchanfragen meine ich gar nicht. Mich machen da ganz andere Dinge stutzig: [Weiterlesen...]
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Fahrkarten bei der Bahn
Es ist gar nicht so einfach, heutzutage noch durch den Tarif-Dschungel bei der Deutschen Bahn zu blicken. Während man früher für eine bestimmte Strecke einfach ein Ticket gekauft hat, dessen Preis sich in erster Linie an der Entfernung ausrichtete, spielen heute eine Vielzahl von Faktoren eine Rolle. Wie alt ist man? Hat man für Fahrten innerhalb eines Verkehrsverbundes schon ein spezielles Ticket? Gibt es eine Sonderregelung für Fahrten im Grenzgebiet zweier Verkehrsverbunde? Hat man eine Bahn-Card? Wenn ja, für die erste oder zweite Klasse? Eine BahnCard 25 oder eine BahnCard 50? Oder doch gar eine Mobility BahnCard 100? Fährt man unter der Woche, am Wochenende oder während Feiertagen? Kann man möglicherweise noch einen Ferienrabatt hinzubuchen? Ein Ticket mit Sitzplatzgarantie oder ohne? Gilt gerade irgendeine zeitlich begrenzte Rabatt-Aktion? Die schnellste, direkte Verbindung oder vielleicht doch die etwas günstigere Variante mit 2x Umsteigen in der “Bummelbahn”?
Und da ja auch die Mitarbeiter der Bahn hierbei keinen Durchblick mehr haben, ist es ja kein Problem, dass sie Stück für Stück “weg-rationalisiert” und gegen moderne, automatische Ticket-Schalter ausgetauscht werden. Da kann sich dann der Kunde ganz allein mit den verschiedenen Tarif-Varianten herumärgern; den Computer stört es auch nicht, wenn man hin und wieder mal die Haltung verliert und ausfallend werden sollte.
Blöd nur, dass die Automaten auch so ihre Tücken haben und oft nicht gerade durch Bedienerfreundlichkeit auffallen. Das schreckt vor allem diejenigen Menschen ab, die gewisse Berührungsängste mit dieser Art von Technik haben. Aber statt nun doch neues Personal einzustellen, die Automatensysteme zu überarbeiten oder gar das völlig undurchsichtige Tarif-System zu entzerren, hat sich die Bahn für eine andere Lösung entschieden, um die Menschen mit ihren Automaten vertraut zu machen: [Weiterlesen...]
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