Ich halte jetzt meine Eier warm

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Gestern ließ sich am frühen Nachmittag plötzlich und unerwartet die Sonne bei uns blicken, nachdem es morgens noch wie aus Eimern „geschüttet“ (=geregnet) hatte. Die sich bietende Gelegenheit wollten meine Freundin und ich spontan beim Schopfe packen, um ein wenig frische Luft zu schnappen und in der Stadt „bummeln“ (=spazieren) zu gehen.

Das Wort „spontan“ bedeutet in dem Zusammenhang, dass ich innerhalb von geschätzten 5 Minuten fertig war, um die Wohnung zu verlassen, wohingegen meine „bessere Hälfte“ dann doch -wie es sich für eine Frau gehört- ein „paar Minuten länger“ benötigte 😉 Irgendwann hatten wir es dann trotzdem noch geschafft und entgegen meiner Befürchtungen hielt sogar der Sonnenschein an, auch wenn die Temperaturen natürlich noch nicht ganz mithalten konnten. So schlenderte ich dann mit meiner Freundin nichtsahnend in Richtung Innenstadt und genoss das schöne Wetter und die Bewegung an der frischen Luft, die unter der Woche im Büro einfach zu kurz kommt.

Stutzig wurde ich dann, als wir eine kurze Pause am Geldautomaten der Sparkasse einlegten. Wozu braucht man zum Spazierengehen ein Bündel Bargeld? Die Antwort folgte kurze Zeit später, als uns unser „Spaziergang“ durch die örtlichen Schuhgeschäfte führte! Glücklicherweise ist meine Freundin kein sonderlich großer „Schuh-Freak“. Vielmehr suchte sie nur nach neuen „Hausschlappen“, da die alten im Laufe der Zeit doch ein wenig „durchgelatscht“ waren. Dennoch ist es unglaublich, wie viel Zeit man -bzw. frau- in die Suche der „richtigen“ Hausschuhe investieren kann, selbst wenn man eigentlich sehr konkrete Vorstellungen davon hat, wie die guten Stücke aussehen sollen. Ich persönlich habe mir bei so etwas noch nie Gedanken um die leichten Farb-Nuancen gemacht, die von Hausschuh zu Hausschuh auftauchen können, zumal man die Dinger ja eh nur -wie der Name schon sagt- zu hause trägt.

Letztlich sind wir dann in einem Kaufhaus fündig geworden und fanden ein Paar Hausschuhe, die meiner Freundin sowohl in Farbe, Form als auch Bequemlichkeit zusagten und die auch preislich einem Hausschuh angemessen waren. Schnell wurden die Dinger an der Kasse bezahlt, da gingen wir Richtung Ausgang und ich wähnte mich leichtsinnigerweise bereits in Sicherheit – ein fataler Fehler! Wehe, wenn ich den Kerl in die Finger bekomme, der die Handtaschen-Abteilung genau vor dem Kaufhaus-Ausgang platziert hat! Erfreulicherweise zeigte meine Freundin angesichts meines anscheinend gequälten Gesichtsausdrucks Verständnis für meine Lage und beließ es beim Veltins-Motto „Nur gucken, nicht anfassen“… und erst recht nicht kaufen 🙂

Anschließend führte uns unser Weg in einen Elektronik-Laden. Nicht unbedingt als „Ausgleich“ für mich, sondern weil meine „bessere Hälfte“ noch eine neue micro-SD-Karte benötigte. Dabei fiel uns dann auch auf, dass es wieder Wii-Fit BalanceBoards gibt! Die waren ja seit Dezember letzten Jahres absolute Mangelware – also so ziemlich überall ausverkauft. Für März war dann von den Händlern eine neue Lieferung aus Asien angekündigt worden, da Produktion und Schiffstransport einfach dauern würden. Und nun, Ende März, lagen die Dinger tatsächlich wieder in den Regalen, ganz kurz vor Ostern. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt 😉

Zum Schluss machten wir noch einen Abstecher in den „zufällig“ auf dem Weg liegenden „Krimskrams“-Laden. So bezeichne ich Shops, in denen es ohne Ende „Kleinkram“ zu mehr oder weniger günstigen Preisen gibt. Halt das, was einen bei einem Ikea-Besuch am Ende in der Nähe der Kasse erwartet, nur das hier im Laden das große Möbel-Sortiment fehlt 🙂 Wir haben kurz vor Ostern, meine Freundin dekoriert unwahrscheinlich gerne und der Laden war vollgestopft mit Osterartikeln! Den Rest könnt ihr euch sicherlich denken. Für mich ist dann auch noch etwas bei herumgesprungen:

Eierwärmer

Toll, nie mehr kalte Eier 😀 Und dabei wollte ich doch einfach nur raus, ein wenig frische Luft schnappen…


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