Das Glück lief mir nach…

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Oh ja, das Glück lief mir gestern nach… und wie! Den ganzen Nachmittag strahlte mir freundlich die Sonne entgegen – durch das Bürofenster. Zugegeben, es war lausig kalt draußen, aber immerhin sonnig.

Da freute ich mich schon ein wenig auf den Heimweg. Ich wohne nur 7 Minuten Fußweg von meinem Arbeitsplatz entfernt, was manchmal sehr praktisch sein kann 😉

Drei Minuten vor Dienstschluss rief dann mein Chef noch einmal an und „beglückte“ mich mit ein paar Aufgaben, die unbedingt morgen früh erledigt werden müssten. Ein Blick in den Kalender verriet dann recht schnell, dass es morgen eh wieder drunter und drüber gehen wird, was mich dazu veranlasste, die Aufgaben lieber heute noch schnell zu erledigen. Wenn der Großteil der Kollegen schon Feierabend gemacht hat und es schön ruhig in der Firma wird, fällt das Arbeiten mir persönlich sowieso leichter.

Während ich da also die Aufgaben noch fix in Angriff nehme, um morgen nicht direkt „abzusaufen“, machen zwei Kollegen, die nicht so pünktlich wie der Rest waren, Feierabend und treffen sich an der Kaffeeküche. Blöd, das mein Büro da in unmittelbarer Nähe steht. Noch blöder, wenn die Kollegen dann ausgerechnet dort noch in ein längeres Gespräch verfallen.

Konzentriertes Arbeiten war so jedenfalls nicht möglich. Also erstmal noch ein wenig „Kleinkram“ erledigt und als die Kollegen sich dann endgültig verabschiedet hatten den „Rest“ bearbeiten.

Es war dann auch halb so wild, so dass ich nur eine halbe Stunde nach meinem offiziellen Feierabend tatsächlich gehen konnte. Und das Glück blieb mir gewogen. Ich war noch nicht ganz aus der Firma raus, da vollzog sich -wie aus dem Nichts- ein Wolkenbruch… natürlich nicht mit einfachem Regen, sondern mit einem Regen-Hagel-Gemisch. Zum Glück hatte ich einen Schirm dabei – der mir aber bei dem ständig wechselnden Wind und den vom Boden abspringenden Regentropfen und Hagelkörnern nur sehr bedingt Schutz bot.

Es waren keine sonderlich großen Hagelkörner. Sie hatten eher die Größe von kleinen Perlen, was sie auf dem Gehweg zu einem bösen, rutschigen Hinderniss werden ließen. Erstaunlicherweise habe ich mich dennoch nicht auf die Nase gelegt, sondern bin wohlbehalten zuhause angekommen.

Als ich gerade vor meiner Wohnungstür stand und diese -immer noch meckernd über meine nassen Klamotten- öffnete, fiel ein Sonnenstrahl durch das Fenster im Hausflur. Der Wolkenbruch hatte aufgehört und die Sonne kam noch einmal raus.

Ja, das Glück lief mir gestern nach… aber irgendwie war ich schneller. Mal sehen was passiert, wenn ich gleich wieder aus dem Haus gehe…


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