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Mrz/09

26

Das Glück lief mir nach…

Oh ja, das Glück lief mir gestern nach… und wie! Den ganzen Nachmittag strahlte mir freundlich die Sonne entgegen – durch das Bürofenster. Zugegeben, es war lausig kalt draußen, aber immerhin sonnig.

Da freute ich mich schon ein wenig auf den Heimweg. Ich wohne nur 7 Minuten Fußweg von meinem Arbeitsplatz entfernt, was manchmal sehr praktisch sein kann ;)

Drei Minuten vor Dienstschluss rief dann mein Chef noch einmal an und “beglückte” mich mit ein paar Aufgaben, die unbedingt morgen früh erledigt werden müssten. Ein Blick in den Kalender verriet dann recht schnell, dass es morgen eh wieder drunter und drüber gehen wird, was mich dazu veranlasste, die Aufgaben lieber heute noch schnell zu erledigen. Wenn der Großteil der Kollegen schon Feierabend gemacht hat und es schön ruhig in der Firma wird, fällt das Arbeiten mir persönlich sowieso leichter.

Während ich da also die Aufgaben noch fix in Angriff nehme, um morgen nicht direkt “abzusaufen”, machen zwei Kollegen, die nicht so pünktlich wie der Rest waren, Feierabend und treffen sich an der Kaffeeküche. Blöd, das mein Büro da in unmittelbarer Nähe steht. Noch blöder, wenn die Kollegen dann ausgerechnet dort noch in ein längeres Gespräch verfallen.

Konzentriertes Arbeiten war so jedenfalls nicht möglich. Also erstmal noch ein wenig “Kleinkram” erledigt und als die Kollegen sich dann endgültig verabschiedet hatten den “Rest” bearbeiten.

Es war dann auch halb so wild, so dass ich nur eine halbe Stunde nach meinem offiziellen Feierabend tatsächlich gehen konnte. Und das Glück blieb mir gewogen. Ich war noch nicht ganz aus der Firma raus, da vollzog sich -wie aus dem Nichts- ein Wolkenbruch… natürlich nicht mit einfachem Regen, sondern mit einem Regen-Hagel-Gemisch. Zum Glück hatte ich einen Schirm dabei – der mir aber bei dem ständig wechselnden Wind und den vom Boden abspringenden Regentropfen und Hagelkörnern nur sehr bedingt Schutz bot.

Es waren keine sonderlich großen Hagelkörner. Sie hatten eher die Größe von kleinen Perlen, was sie auf dem Gehweg zu einem bösen, rutschigen Hinderniss werden ließen. Erstaunlicherweise habe ich mich dennoch nicht auf die Nase gelegt, sondern bin wohlbehalten zuhause angekommen.

Als ich gerade vor meiner Wohnungstür stand und diese -immer noch meckernd über meine nassen Klamotten- öffnete, fiel ein Sonnenstrahl durch das Fenster im Hausflur. Der Wolkenbruch hatte aufgehört und die Sonne kam noch einmal raus.

Ja, das Glück lief mir gestern nach… aber irgendwie war ich schneller. Mal sehen was passiert, wenn ich gleich wieder aus dem Haus gehe…



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10 Rückmeldungen zu Das Glück lief mir nach…

Kommentare

symm | 26. März 2009 um 07:49 Uhr
bisherige Kommentare: 142

Bei mir war das mit dem Wetter bisher immer umgekehrt, am Dienstag wollte ich ein wenig in der Mannhimer City verweieln. So war mein Plan, aber an diesem Tag habe ich glaube ich sämtliche Wetter Situationen erlebt die einem über das Begegnen können.
Morgens so eine Art Schnee, Mittags Sonnenschein und Nachmittags kurz vor Feierabend nochmal Hagel.
Und natürlich hatte ich keinen Schirm dabei. Aber als ich um 15 Uhr von Arbeit ging, wahr mal wieder Strahlender Sonnenschein. Was für ein Glück.

IceBear2k6 | 26. März 2009 um 18:41 Uhr
bisherige Kommentare: 12

hehe solche tage kenn ich…

btw den wolkenbruch hatten wiram dienstag, ab da gerad in der berufsscchule ne “klausur” geschrieben und da wir ne ganze wand nur aus glas bestehend haben, konnten wir alles sehr genau sehen ;)

zero_-_-cool | 27. März 2009 um 07:05 Uhr
bisherige Kommentare: 116

Hmm, schön. Man kann sichs richtig bildlich vorstellen ;-)

sara | 27. März 2009 um 17:20 Uhr
bisherige Kommentare: 18

*lach* Ohje, das Wetter meinte es gestern offenbar nicht so gut mit dir. Bei mir war es genau anders herum. Immer wenn ich aus dem Haus musste, hörte der Regen gerade auf und die Sonne kam zum Vorschein. Wunderbar! :-) Wahrscheinlich war das Glück gerade in Berlin und musste sich um mich kümmern, darum konnte es nicht dafür sorgen, dass du auch immer rechtzeitig Sonnenschein kriegst… Oder so… ;-)

Sascha | 27. März 2009 um 23:05 Uhr
bisherige Kommentare: 1369

@symm
Über mangelnde Abwechslung beim Wetter kannst du dich jedenfalls nicht beschweren :D

@Ice
Eine Wand aus Glas im Klausurraum? Damit das “Spicken” noch schwieriger wird? :)

@zero
Hm, andere zeichnen mit Stiften oder Pinseln, ich kann das dann wohl mit Worten^^

@Sara
Na, wenigstens hattest du deine Ruhe, was das Wetter anging – aber dass du so zeitnah zu deinem Geburtstag “Besuch” vom Glück hattest, ist ja völlig in Ordnung. Das gönn’ ich dir ;) Da nehm ich dann auch mal den Hagel auf mich.

zaubi | 29. März 2009 um 14:41 Uhr
bisherige Kommentare: 18

Diese Erlebnisse mit dem Wetter hatte ich mehrfach in der letzten Woche
http://zaubis-kosmos.de/willkommen-in-meiner-hoelle/

Sascha | 30. März 2009 um 19:35 Uhr
bisherige Kommentare: 1369

@zaubi
So ein Pech über mehrere Tage? Irgendwann wäre ich mir da dann doch sehr von Petrus “veräppelt” vorgekommen^^

zaubi | 30. März 2009 um 19:45 Uhr
bisherige Kommentare: 18

und ob ich mir so vorgekommen bin.
Ich hab das ja langsam persönlich genommen. Wahrscheinlich gewann da der Ausspruch: Stellenweise Niederschlag eine ganz neue Bedeutung

IceBear2k6 | 31. März 2009 um 10:52 Uhr
bisherige Kommentare: 108

@Sascha nein, nein… als riesiges Fenster!

Sascha | 31. März 2009 um 20:14 Uhr
bisherige Kommentare: 1369

Da will man dann aber auch nicht unbedingt Fensterputzer sein^^

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