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Gratis Service von TomTom – auch ohne Navi nutzbar
1 Kommentar | veröffentlicht von Sascha in genutzt

Foto: Gabi Schoenemann / pixelio.de
Heutzutage muss man oft mobil und flexibel sein. Hierbei sind Navigationsgeräte -oft kurz “Navi” genannt- eine äußerst praktische Hilfe. Da die Geräte inzwischen auch immer günstiger werden, sind sie in immer mehr Autos anzutreffen und führen die Fahrer mal mehr, mal weniger gut ans Ziel.
Viele Navis sind auch mit TMC ausgestattet, was sie dazu befähigt, die von vielen europäischen Radiosendern ausgestrahlten Stau-Hinweise zu verarbeiten und die Route so zu berechnen, dass man den Staus möglichst aus dem Wege geht. Allerdings ist die Qualität der Informationen sehr unterschiedlich, sowohl was die Richtigkeit als auch die Aktualität und Schnelligkeit angeht.
Daher bietet der Navi-Hersteller TomTom nun einen anders aufgebauten Service an, um Staus aus dem Weg zu gehen. Hierbei wertet wertet TomTom neben den üblichen Quellen auch die Signale von Mobilfunktelefonen aus. Erkennt das System beispielsweise, dass sich an bestimmten Stellen der Autobahn Mobilfunktelefone plötzlich merklich langsamer fortbewegen oder gar stehenbleiben, wertet es dies als zähflüssigen Verkehr oder Stau aus. Auch die Länge eines Staus lässt sich auf diese Art berechnen. Die Mobilfunksignale werden hierbei übrigens von Vodafone bereitgestellt und sind -dies sei zur Beruhigung erwähnt- vollständig anonymisiert. Es werden weder Namen noch Rufnummern noch andere statische Daten übermittelt, die in irgendeiner Weise zur Erstellung eines (Bewegungs-)Profils genutzt werden könnten.
Das System von TomTom hört auf den Namen HD-Traffic und aktualisiert sich nach Angaben von TomTom alle 3-4 Minuten, also innerhalb einer Zeitspanne, die mit typischem TMC oft nicht zu schaffen ist. Sofern die Gründe bekannt sind, werden auch diese vom System übermittelt.
Grundsätzlich ist der Service für neue Geräte von TomTom, z.B. die Modelle Go 940 Live und Go 740 Live, gedacht, welche das Signal gegen eine monatliche Gebühr von 10 Euro verwerten können und in ihre Routenplanung mit einberechnen. Gleichzeitig wird der Service jedoch in abgespeckter Form von TomTom auf deren Webseite auch kostenlos zur Verfügung gestellt!
Nachdem man im Drop-Down-Menü oben rechts auf der Seite das gewünschte Land gewählt hat, kann man im Drop-Down-Menü auf der linken Seite eine bestimmte Region angeben, zu der man aktuelle Stau-Infos möchte. Wer über ein Internetfähiges Mobiltelefon verfügt, kann sich so jederzeit kostenlos über kommende drohende Staus auf seiner Strecke informieren. Wer kein dafür passendes Handy besitzt, kann sich immerhin vor Fahrtantritt davon überzeugen, dass die geplante Route frei von Staus und Baustellen ist oder ggf. eine alternative Route planen… mit oder ohne Navi
Ich kann mir ein Leben ohne Navi kaum noch vorstellen. Von Ort zu Ort über die Autobahn findet man ja noch relativ simpel, aber gerade innerhalb von fremden Städten ist so ein Navi schon überaus hilfreich, zumal man sich im hektischen Großstadtverkehr nicht viele Freunde macht, wenn man langsam suchend durch die Gegend gurkt
Wer von euch besitzt eigentlich ein Navi? Wenn ja, welches? Und wie oft / intensiv nutzt ihr es? Welche Funktionen würdet ihr euch noch in Navis wünschen, die es noch nicht oder kaum gibt? Oder kommen solche Geräte für euch gar nicht infrage, da ihr euch vorher über die Strecke informiert und für den Notfall auf euren Reise-Atlas im Handschuhfach vertraut?
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Eine Rückmeldung zu Gratis Service von TomTom – auch ohne Navi nutzbar
Kommentare
Newton | 15. Februar 2009 um 15:46 Uhr
bisherige Kommentare: 156

Also ich habe noch kein “Navi” und werde mir auch so schnell keines anschaffen. Ich bin kein Navi-Gegner, aber ich brauche es einfach noch nicht.
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Bisher hat der gute alte Sh.ll-Atlas noch in jeder Situation geholfen. Allerdings gebe ich zu, dass sich auch meine Ortfindungsmethoden weiterentwickelt haben. Ich suche mir meine Strecken und Ziele mit Google-Maps. Meist präge ich mir die Karte dann einfach ein (leicht fotografisches Gedächtnis), in schwierigen Fällen oder wenn ich länger unterwegs bin wird ausgedruckt. Einmal die Strecke und dann noch eine große Aufnahme des “Zielobjektes”.
Immer wieder praktisch sind auch die Satellitenaufnahmen. Dort kann man schon viel über die Umgebung herausfinden.
Und wenn mich der Wahnsinn reitet missbrauche ich es auch als Navi. Ich habe meine Freundin (zu Fuß unterwegs) schon per Handy (Flat) und Google-Maps durch fremde Städte gelotst. Manchmal sah ich dabei mehr, als sie vor Ort
Sicher werde ichmir irgendwann ein Navi zulegen. Das ist wie mit dem Handy, da war ich auch der Letzte. Aber noch muss es nicht sein.