Dessous als potentielle Klimakiller?

Woran denkt ihr als erstes beim Thema Dessous? Und als zweites? Ich tippe jetzt mal darauf, dass euch da sicherlich so einiges durch den Kopf gegangen ist, aber ganz sicher nicht das Thema Umweltschutz, oder?

Es mag gut sein, dass Männer und Frauen bei Dessous an unterschiedliche Dinge denken, aber der ökologische Aspekt dürfte wohl bei beiden Geschlechtern eine eher untergeordnete Rolle spielen. Sollte es aber nicht, denn was viele Frauen da heutzutage auf der Haut tragen, um sich und uns Männern zu gefallen, ist nur den wenigsten Menschen bewusst! Unter dem Motto “Wenn du nicht weißt, was in deinen Höschen steckt – solltest du sie dann tragen?” wurde unlängst ein Video veröffentlicht, in welchem dargestellt wird, was so alles in einem einzigen Slip stecken kann:

Zumeist ist es uns heutzutage klar, dass viel Chemie in unserer Kleidung steckt. Aber dass für ein einziges Höschens bis zu 18 kg CO2 freigesetzt werden und man zur Gewinnung von einem einzigen Kilo Baumwolle 20.000 Liter Wasser benötigt hätte ich niemals gedacht.

Das Video ist Teil einer Kampagne von verschiedenen britischen und französischen Designern, die über diesen Missstand aufklären wollen und gleichzeitig umweltschonende -und trotzdem optisch ansprechende- Wäsche anbieten möchten. Die Anbieter solcher Kleidung findet ihr bei Interesse auf der Seite der Kampagne unter dem Punkt “Good Pants”, wenn ihr ganz nach unten scrollt.

Wie seht ihr das? Macht ihr euch manchmal Gedanken darüber, was ihr an bzw. auf eurer Haut tragt? Oder seid ihr der Ansicht, dass es besser ist, sich keinen Kopf darüber zu machen? Vor allem: hattet ihr bislang eine Ahnung davon, dass es bei der Produktion von Wäsche teilweise so extrem zugeht, wie gerade dargestellt? Ich bin immer noch erstaunt über die 18 kg CO2… die 20.000 Liter Wasser mag ich mir gar nicht vorstellen.


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