Archiv für Dezember, 2008

England: Passwort-Herausgabepflicht

Menschen, die in England einer Straftat beschuldigt werden, sind seit geraumer Zeit gesetzlich dazu verpflichtet, den Ermittlungsbehörden auf Verlangen ihre Computer-Passwörter zu nennen, damit die Ermittler auf dem Computer nach verdächtigem Material Ausschau halten können. Das Gesetz wurde in erster Linie für den “weltweiten Kampf zum Schutz vor dem internationalen Terrorismus” erlassen, wird inzwischen jedoch auch dann eingesetzt, wenn es um Taten geht, die keinerlei Bezug zu Terrorismus aufweisen. Im schlimmsten Fall droht einem Verdächtigen, der nicht kooperiert, eine Haftstrafe von 5 Jahren.

Das Gesetz war bislang natürlich nicht unumstritten, ist nun jedoch laut Bericht der LinuxWorld durch ein Berufungsgericht in einem ganz konkreten Fall bestätigt worden! Im vorliegenden Fall weigerten sich zwei Verdächtige zur Herausgabe ihrer Passwörter, beriefen sich auf ihr Zeugnisverweigerungsrecht und argumentierten, dass sie sich durch das Nennen der Zugangscodes sonst unter Umständen selbst belasten würden. Das Gericht stimmte dem nicht zu, sondern sah die Pflicht zur Herausgabe der Passwörter als gegeben an; die diesbezügliche Begründung ist verblüffend: [Weiterlesen...]

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geschrieben von Sascha am 10. Dezember 2008 um 23:30 Uhr

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Telefonstreiche der besonderen Art

Telefonstreiche sind inzwischen fester Bestandteil des Radioprogramms vieler Sender. Leute wie Elvis Eifel, Paul Panzer oder wie sie alle heißen mögen, rufen bei ahnungslosen (?) Menschen an, um diese mit sinnfreien Anfragen (“Ich suche eine Anhängerkupplung und Dachgepäckträger für meinen geerbten Ferrari”) in den Wahnsinn zu treiben.

Es gibt jedoch noch eine andere Form von Telefonstreichen, die ich persönlich sehr originell finde und die in der Praxis durchaus schwierig umzusetzen sein dürfte. Hierbei bereitet der Radiosender Text-Schnippsel von Schauspielern oder anderen Promis vor, die dann beim Telefonat mit dem “Opfer” in passender Reihenfolge eingespielt werden. Das “Opfer” des Telefonstreichs spricht hier also nicht mit einem echten Menschen, sondern redet -ohne es zu wissen- nur mit vorgefertigten Textschnippseln.

Man muss sich dabei bewusst machen, dass die Streich-Opfer -im Gegensatz zum Hörer am Radio- die Stimmen über Telefon verfremdet wahrnehmen werden und daher nicht so einfach dahinter kommen, mit “wem” sie da gerade sprechen. Dennoch ist es natürlich eine stolze Leistung des Mitarbeiters des Radio-Senders, sich auf die Gespräche entsprechend vorzubereiten, um für jeden Fall den passenden Text-Schnippsel parat zu haben.

Ich habe euch mal bei YouTube drei besonders gelungene Telefonstreiche dieser Art herausgesucht: [Weiterlesen...]

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geschrieben von Sascha am 8. Dezember 2008 um 00:05 Uhr

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Charakterstudie bei WoW

Heute bin ich beim Surfen durchs Internet auf einen Beitrag gestoßen, in welchem die typische Rollenverteilung in WoW-Gilden auf amüsante Weise auf die Schippe genommen wird.

Jeder, der einmal in einer Gilde WoW gespielt hat, wird dabei sicherlich den ein oder anderen Charakter wiedererkennen. Aber auch Leuten, die statt WoW ähnlich gestrickte MMORPGs gespielt haben, könnte so einiges bekannt vorkommen:

Der Gildenmeister
Er opfert seine Freunde, seine Familie und womöglich einige Jobgelegenheiten um euch durch neuen Content zu ziehen. Wenn die Gruppe Mist baut, stellt er diese Entscheidungen in Frage. Wird irgendwann auf die Emo-Schiene abrutschen und drohen, mit WoW aufzuhören. Trotzdem, irgendwie findest du ihn sympatisch. Oder fandest ihn sympatisch, bevor er den Verstand verloren hat.

Die Freundin des Gildenmeisters
Ok, er wollte zwar mit WoW aufhören, hat aber stattdessen seine Freundin davon überzeugt, mit ihm zusammen zu spielen. Sie liebt es. Sie ist fürchterlich schlecht. Ihr macht also im Endeffekt jeden Boss mit nur 24 statt 25 Leuten. Sie spielt in 90% der Fälle eine Heilklasse.

Der Raidleiter
Jedesmal wenn du in den Flammen stehst, stirbt ein kleiner Teil von ihm. [Weiterlesen...]

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geschrieben von Sascha am 6. Dezember 2008 um 11:58 Uhr

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USA: Dreiste Handy-Klage gegen McDonald’s

Es gibt mal wieder Neuigkeiten aus dem Land der unbegrenzten (Klage-)Möglichkeiten. Dort wird nun laut Bericht in der Netzeitung mal wieder ein Mann gegen McDonald’s klagen.

Klagen gegen den Fast-Food-Riesen sind in Amerika nicht ungewöhnlich, da die Kläger sich -aufgrund der amerikanischen Rechtsansichten- häufig Hoffnungen auf eine hohe Schadensersatzsumme machen können. So wie die Frau, die erfolgreich 500.000 Dollar Schmerzensgeld erstritt, da sie sich an einem heißen Kaffee verbrühte und nirgends auf dem Becher ein entsprechender Hinweis angebracht war. Oder die Australierin, die auf einen in ihrem Cheeseburger befindlichen Stein gebissen hatte und daraufhin -natürlich nur wegen des Cheeseburgers- neben verständlichen Zahnschmerzen unter Depressionen, Albträumen, Ängsten, Übelkeit, Herzklopfen, Durchfall, Kurzatmigkeit und keiner Lust mehr auf Sex litt.

Doch diesmal liegt der Fall bei der Klage gegen McDonald’s anders. Stein des Anstosses ist diesmal nämlich nicht das Essen, sondern ein Handy! [Weiterlesen...]

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geschrieben von Sascha am 4. Dezember 2008 um 18:48 Uhr

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Einbruch mit Hilfe eines Fotos

Der Universität von San Diego haben wir es zu verdanken, dass wir zukünftig noch besser auf unsere Schlüssel achten und diese vor den Augen der Öffentlichkeit verbergen sollten.

Laut Bericht der Netzwelt ist es dort nämlich gelungen, eine Software zu entwickeln, die anhand von Fotos in der Lage ist, Schlüssel zu kopieren!

War dies früher nur Experten anhand mehrerer hochauflösender Aufnahmen aus diversen Perspektiven möglich, versetzt die von den Studenten entwickelte Software “Sneakeyes” hierzu jederman in die Lage. Der Software reicht dazu ein einziges Bild des Schlüssels, die restlichen Informationen und Perspektiven errechnet sich die Software automatisch.

Welch bedenkliche Ausmaße das annehmen kann, zeigen die Versuche, in denen sich die Software bereits erfolgreich bewährt hat: [Weiterlesen...]

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geschrieben von Sascha am 2. Dezember 2008 um 19:28 Uhr

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