Einbruch mit Hilfe eines Fotos

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Der Universität von San Diego haben wir es zu verdanken, dass wir zukünftig noch besser auf unsere Schlüssel achten und diese vor den Augen der Öffentlichkeit verbergen sollten.

Laut Bericht der Netzwelt ist es dort nämlich gelungen, eine Software zu entwickeln, die anhand von Fotos in der Lage ist, Schlüssel zu kopieren!

War dies früher nur Experten anhand mehrerer hochauflösender Aufnahmen aus diversen Perspektiven möglich, versetzt die von den Studenten entwickelte Software „Sneakeyes“ hierzu jederman in die Lage. Der Software reicht dazu ein einziges Bild des Schlüssels, die restlichen Informationen und Perspektiven errechnet sich die Software automatisch.

Welch bedenkliche Ausmaße das annehmen kann, zeigen die Versuche, in denen sich die Software bereits erfolgreich bewährt hat:

So fotografierten die Studenten mit einer normalen Handykamera und einem Teleobjektiv aus 60m Entfernung einen Schlüssel und ließen ihn von der Software einwandfrei kopieren. Sitzt man also beispielsweise in einem Büro oder Cafe und hat den Schlüsselbund mit dem Wohnungsschlüssel neben sich auf dem Tisch am Fenster liegen, so könnte ein Krimineller aus sicherer Entfernung ein Foto des Schlüssels machen und ihn von der Software kopieren lassen.

Ebenfalls gefährdet sind laut der Universität San Diego Menschen, die Fotos von sich in Alltagssituationen im Internet stehen haben und auf denen zusätzlich z.B. im Hintergrund am Schlüsselbrett oder der Ablage ein Schlüsselbund hängt bzw. liegt.

So rät denn auch Prof. Savage, der das Studentenprojekt leitete und betreute, zukünftig zum vorsichtigeren Umgang mit Schlüsseln. Man solle diese stets sicher in der Tasche verwahren und nur dann herausholen, wenn dies nötig ist.


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