Immer wenn man der Meinung ist, dass es auf der Welt nicht noch skurriler werden kann, hilft ein kurzer Blick ins Internet, um sich vom Gegenteil zu überzeugen.
So berichtet die netzwelt jetzt von einer brasilianischen Mode-Designerin, die eine neue Unterwäsche-Kollektion für Frauen vorgestellt hat. Das ist soweit erstmal nichts besonderes und wäre auch nicht unbedingt eine Meldung wert, auch wenn schöne Wäsche für Frauen immer eine nette Sach ist. Aber die hier vorgestellte Unterwäsche verfügt über ein klitzekleines Extra: ein GPS-Modul!
Damit ist es jederzeit möglich, den Aufenthaltsort der Wäscheträgerin ausfindig zu machen – perfekt für eifersüchtige Freunde, Ehemänner und Kontroll-Freaks. Während brasilianische Feministinnen wohl schon empört auf die Barrikaden gehen, verteidigt die Designerin ihre Kreation mit dem Argument, dass Brasilien generell als gefährliches Pflaster für Frauen bekannt sei und es daher nur von Vorteil für die Frau sei, wenn der Freund oder Ehemann über den Aufenthaltsort Bescheid wisse, um ggf. zu Hilfe eilen zu können.
Damit man sich einen besseren Eindruck von der Wäsche mit integriertem GPS-Empfänger machen kann, hier mal ein Video von der Präsentation:
Wie schnell ersichtlich wird, kann man das GPS-Modul der Freundin oder Gattin auf jeden Fall nicht heimlich “unterjubeln”, da er mehr als deutlich -und optisch ziemlich hässlich- in die Unterwäsche eingewoben wurde.
Da zudem das vorgenannte Argument der Designerin zur Rechtfertigung des Empfängers ein wenig schwach ist, verweist das Mode-Label außerdem darauf, dass sich das GPS-Modul jederzeit von der Frau abschalten ließe. Ob das den eifersüchtigen Freund oder Ehemann jedoch nicht noch misstrauischer macht?
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2 Rückmeldungen zu Der moderne Keuschheitsgürtel?
Kommentare
zero_-_-cool | 10. November 2008 um 13:51 Uhr
bisherige Kommentare: 113
Newton | 11. November 2008 um 14:46 Uhr
bisherige Kommentare: 156
Hallo,
also Brasilien ist ein gefährliches Pflaster für Frauen. Ich denke aber, in den Gebieten die damit gemeint sind, trägt man sicher nicht sooo eine Unterwäsche (und keiner könnte sich dort wohl einen GPS-Strapomat leisten). Außer man arbeitet im entsprechenden Gewerbe. Und dann hat sich auch das Thema mit der Mitbestimmung der Frau erledigt.
Der Designerin ist einfach nichts mehr eingefallen. Sie hat versucht, etwas ausgefallenes zu erfinden. Sicher wäre ein Bindentäschchen am Mieder aber nützlicher
Gruß Newton

lol, läuft wohl unter der Kategorie, Dinge die die Welt nicht braucht.^^
Die Idee ist ja witzig, aber wer lässt sich schon gerne kontrollieren. Zumal das Teil ja riesig ist und nicht gerade bequem aussieht.